Gott und die Frage nach der dunklen Seite

Aus Bibelwissen

oder "Hat Gott eine dunkle Seite?"

von Prof. Dr. Dieter Hermann

Hat Gott zwei Seiten?

Bereits der Gottesname JHWH (2Mo 3:14) zeigt, dass Gott keine zwei Seiten hat. Die Übersetzungen „ich bin, der ich bin" oder „ich werde sein, der ich sein werde" beschreiben ihn als den Unwandelbaren und nicht als jemanden, dessen Wesen einmal Liebe und ein anderes Mal Hass ist. Auch die Stellen im Johannesbrief sind eindeutig: „Gott ist Licht und gar keine Finsternis ist in ihm" (1Jo 1:5) und „Gott ist Liebe" (1Jo 4:8 und 1Jo 4:16). Allerdings gibt es auch Bibelstellen, die eine andere Sprache sprechen und folglich erklärungsbedürftig sind.

  • Die Könige von Juda und Israel wollten von den Propheten des Landes eine Antwort auf die Frage, ob sie gemeinsam gegen Syrien in den Krieg ziehen sollen. Alle Propheten bejahten die Frage und sagten einen Erfolg voraus. Nur der Prophet Micha riet dringend von einem Krieg gegen Syrien ab und prophezeite eine Niederlage. Die Unterschiede in den Ansichten zwischen ihm und den anderen Propheten erklärt er mithilfe eines Blicks in die Ratsversammlung Gottes. Dort tritt ein Geist auf, der „ein Lügengeist im Mund aller Propheten" sein will. Gott erlaubt dies dem Lügengeist (1Kö 22:19-23). Die anderen Propheten hatten ihre Erkenntnis nicht vom Geist Gottes erhalten, sondern von einem Lügengeist.
  • An der Auseinandersetzung zwischen Saul und David war ein böser Geist beteiligt. An drei Stellen wird ausgesagt, dass dieser von Gott kam. In 1Sam 16:14 und 1Sam 19:9 wird er als „böser Geist von dem HERRN" bezeichnet und in 1Sam 18:10 als böser Geist von Gott.
  • Jesaja übermittelt dem persischen König Kyros eine Botschaft Gottes. Darin beschreibt Gott, wer er ist: „Ich bin der HERR, und sonst ist keiner, außer mir ist kein Gott", und Jesaja ergänzt dies durch die Worte „Der ich das Licht bilde und die Finsternis schaffe, den Frieden mache und das Unglück schaffe – ich, der HERR, bin es, der dies alles wirkt" (Jes 45:5-7). Gott schafft die Finsternis – an dieser Stelle wird das Wort בּרא (bara) verwendet, das insbesondere in der Schöpfungsgeschichte für das Schaffen Gottes verwendet wird. Entsteht Finsternis wirklich durch einen Schöpfungsakt Gottes, wie es dieser Text nahelegt, oder ist Finsternis nicht einfach die Abwesenheit von Licht?

Wie passen diese Bibelstellen zusammen? Auf den ersten Blick erscheinen sie widersprüchlich. Aber eine differenzierte Darlegung des Heilsplans Gottes löst diese Widersprüche auf. Das Ziel seines Heilsplans: Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1Tim 2:4). Dazu ist allerdings ein Opfer erforderlich, der Tod seines Sohnes. Auf dem Weg zu diesem Ziel werden auch Finsternismächte aktiv. Gottes Handeln mit diesen Finsternismächten klärt, wer Gott ist. Es wird deutlich, dass die Finsternis nicht Teil von ihm ist, dass er sie aber gewähren lässt und sogar in seinen Heilsplan einbezieht. Obwohl es das Ziel der Finsternismächte war, den Opfertod Jesu zu verhindern, trug ihr Handeln letztendlich dazu bei, Gottes Plan umzusetzen.

Der Heilsplan Gottes

Der Entwurf des Heilsplans Gottes liegt bereits vor Grundlegung der Welt vor. Bevor der Schöpfungsprozess begonnen hat, war klar, dass die Schöpfung erlösungsbedürftig sein wird. Bereits zu diesem Zeitpunkt war sicher, dass der Sohn Gottes dieses Opfer bringen wird, als „Lamm ohne Fehl und ohne Flecken" (1Petr 1:18-20). Für die Tilgung der Sünden reichte dieses einmalige Opfer aus (Hebr 9:24-28).

Ein Opfer war erforderlich, denn Gott orientiert sein Handeln an zwei Prinzipien: Liebe und Gerechtigkeit (1Jo 1:5 / Röm 9:14). Zur Gerechtigkeit gehört, dass Schuld beglichen werden muss. Weil Gott seine Schöpfung liebt, begleicht er aber die Schuld selber, nämlich durch den Opfertod seines Sohnes. Hätte man dieses Opfer verhindert, wäre der Plan Gottes gescheitert und die Erlösung wäre verhindert worden.

Versuche, den Heilsplan Gottes zu verhindern

Adolf Heller hat einen Beitrag mit dem Titel „Zwanzig Versuche Satans, Gottes Heilsträger auszurotten" verfasst. Sobald Gott nähere Informationen über seinen Heilsplan verkündete, wurden diese Informationen genutzt, um die Umsetzung des Heilsplans zu verhindern.

Bereits im Garten Eden, nach der Versuchung durch die Schlange, erfuhr diese, dass sie von einem Nachkommen Evas getötet wird: „Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen." (1Mo 3:15). Allerdings wird dabei auch dieser Nachkomme Evas umkommen, weil das Gift der Schlange in seinen Körper gelangt. Am Kreuz nimmt Jesus dieses Gift auf, indem er unsere Sünden aufgenommen hat und dadurch zur Sünde gemacht wurde (1Petr 2:24; 2Kor 5:21).

Der Versuch, die Nachkommenschaft Evas auszurotten, begann mit einem Brudermord: Kain tötet Abel. Und Kain hat damit gerechnet, auch getötet zu werden. Der Versuch, die Nachkommenschaft Evas auszurotten, scheiterte, denn sie gebar noch Seth, der Name kann mit „Ersatz" übersetzt werden. Jesus ist ein Nachkomme Seths (Lk 3:23-38).

Auch der Versuch, die Nachkommen Jakobs in Ägypten zu töten, scheiterte. Die hebräischen Hebammen Schiphra und Pua haben den Befehl des Pharao, alle männlichen neugeborenen Kinder der hebräischen Frauen zu töten, nicht befolgt, trotz des Risikos, selbst getötet zu werden.

Jesus ist ein Nachkomme Davids (Mt 1:1-3). Saul versuchte mehrfach, die Davidslinie auszulöschen. Nachdem drei Versuche scheiterten (1Sam 18:6-12; 1Sam 19:8-19), fasst Saul noch einmal einen Tötungsbeschluss (1Sam 20:27-33), den er aber nicht umsetzen kann.

Jesaja verkündigte, dass ein Nachkomme aus dem Volk Israel, der Friedefürst, einmal auf dem Thron Davids sitzen und ein ewiges Königreich aufrichten wird (Jes 9:5-6). Ein Nachkomme Isais wird Frieden und Gerechtigkeit schaffen, selbst in der Tierwelt (Jes 11:1-10). Ein Versuch, dies zu verhindern, dürfte die Gefangenschaft in Assyrien und später in Babylon sein. Es bestand die Gefahr, dass sich die Menschen so integrieren, dass es kein Volk Israel mehr geben würde. Ein direkter Versuch, das Volk zu vertilgen, wurde von Haman initiiert, dem zweiten Mann im medo-persischen Reich und Widersacher der Juden. Sein Ziel war es, alle Jüdinnen und Juden im Reich zu vertilgen, zu ermorden und umzubringen, vom Knaben bis zum Greis, auch kleine Kinder und Frauen. Dies sollte im ganzen Reich an einem Tag umgesetzt werden, am dreizehnten Adar. Verhindert wurde dies durch die Königin Esther und durch Mordechai.

Der Prophet Daniel erhielt vom Engel Gabriel Informationen über das Ende der Babylonischen Gefangenschaft, die Vision von den 70 Jahrwochen: „So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind 7 Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten". Und nach den 62 Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben" (Dan 9:25-26). Von Kyros II gab es den Befehl, den Tempel wieder aufzubauen (Esr 1:2-3; Esr 6:3 und Esr 7:12-21). Der Befehl zum Wiederaufbau der Stadt kam von Artaxerxes I, der in der Bibel Artasasta genannt wird. Er regierte von 465 bis 424 vor Christus. Im 20. Jahr seiner Regierung, also im Jahr 445 v. Chr., erhielt Nehemia den Auftrag, mit dem Wiederaufbau der Stadt zu beginnen (Neh 2:1-8). Der Befehl dazu dürfte einige Zeit vorher erfolgt sein. Dieser Zeitpunkt ist der Ausgangspunkt der Zählung der 70 Jahrwochen Daniels – dieser Zeitpunkt ist uns heute zwar nur näherungsweise bekannt, aber er dürfte zwischen dem Regierungsantritt von Artaxerxes I und dem Auftrag Nehemias liegen. Nach 69 Jahrwochen, das sind 483 Jahre, wird nach der Prophezeiung Daniels der Messias weggetan werden. Dies ist ziemlich genau das Jahr 33 n. Chr., das Todesjahr von Jesus. Somit war der Zeitpunkt annähernd bekannt, an dem der Messias erscheinen wird, also der Nachkomme Evas, welcher den Kopf der Schlange zertreten wird. Zudem war bekannt, dass dieser aus Bethlehem kommen wird: „Und du, Bethlehem-Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her" (Mi 5:1). Folglich haben sich die Versuche, den Heilsplan Gottes zu verhindern, auf Kinder aus Bethlehem und später auf Jesus konzentriert.

Nachdem Herodes erfahren hatte, wann und wo der König der Juden geboren werden sollte, ließ er alle männlichen Kinder bis zum zweiten Lebensjahr töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren (Mt 2:16). Aber auch dieser Versuch, den Heilsplan Gottes zu verhindern, scheiterte, weil Maria und Joseph mit dem Kind rechtzeitig nach Ägypten flohen.

Die Versuche, Jesus zu töten, sind zahlreich.

  • Bei der Versuchung in der Wüste wird Jesus aufgefordert, sich von der Zinne des Tempels zu stürzen (Mt 4:5-7) – eigentlich eine Aufforderung zum Suizid.
  • Nach dieser Versuchung kehrt er nach Galiläa zurück und predigt in Nazareth. Diese Predigt hat die Menschen in der Synagoge so in Wut versetzt, dass sie ihn an den Rand des Berges außerhalb der Stadt brachten, um ihn hinabzustürzen. Aber er „ging durch ihre Mitte hindurch und ging weg" (Lk 4:16-30).
  • Von Pharisäern erhielt er die Warnung, dass Herodes beschlossen hat, ihn zu töten (Lk 13:31).
  • Nach der Krankenheilung am Teich von Bethesda kommt es zur Auseinandersetzung mit den Juden, weil Jesus an einem Sabbat geheilt hat. In der anschließenden Diskussion werfen ihm seine Kontrahenten vor, nicht nur den Sabbat zu brechen, sondern sich auch mit Gott gleichzusetzen. Deshalb fassten sie den Plan, ihn zu töten (Joh 5:18). Jesus setzt den Dialog fort und kritisiert, dass sie zwar in der Schrift forschen, aber ihr letztlich nicht glauben. Danach ging er weg.
  • Kurz vor dem Laubhüttenfest war Jesus in Galiläa, „er wollte nicht in Judäa wandeln, weil die Juden ihn zu töten suchten" (Joh 7:1). Ausgerechnet seine leiblichen Brüder legten ihm nahe, nach Jerusalem zu gehen, damit seine Taten öffentlich sichtbar werden. Dies war ihr Argument, aber ihr Motiv war ein anderes: Sie glaubten nicht an ihn (Joh 7:5). So wurde Jesus von seinem nächsten Umfeld aufgefordert, sich in Todesgefahr zu begeben. Jesus ging nach einigem Zögern nach Jerusalem und predigte in der Öffentlichkeit, was etliche Bewohner Jerusalems verwunderte, denn sie wussten von der Tötungsabsicht (Joh 7:25). Tatsächlich haben die Hohenpriester und die Pharisäer Diener gesandt, um ihn festzunehmen (Joh 7:32). Sie haben ihn zwar gefunden, aber nicht festgenommen, weil sie von seiner Predigt fasziniert waren: „Niemals hat ein Mensch so geredet", so ihr Kommentar (Joh 7:46).
  • Die Tötungsabsicht der Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer wird mehrfach belegt (Mk 14:1; Joh 11:47-53). Das Ziel war es, nicht nur Jesus, sondern auch Lazarus zu töten, nachdem er von Jesus auferweckt worden war (Joh 12:10).
  • Kurz vor seinem Tod am Kreuz war Jesus in Gethsemane einer harten Prüfung ausgesetzt. Lukas beschreibt die damit verbundenen körperlichen Symptome: „Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger. Und sein Schweiß wurde wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen" (Lk 22:44). Das griechische Wort für den „ringenden Kampf" ist ἀγωνία (agonia). Es kommt nur ein einziges Mal in der Bibel vor und wird benutzt, um die letzte Sterbensphase zu beschreiben, den Todeskampf. Theodor Böhmerle vermutete, dass Satan offenbar den Plan hatte, den Herrn schon in Gethsemane zu töten. Einen solchen Tod hätten die Menschen kaum registriert, im Gegensatz zum Kreuzestod auf Golgatha. Zudem wäre das Sterben nicht freiwillig erfolgt und deshalb auch kein Opfer gewesen, sondern eine Reaktion auf Sünde, denn Sünde ist die Voraussetzung, dass der Tod seine Macht entfalten kann. Dies zeigen Stellen wie „der Lohn der Sünde ist der Tod" (Röm 6:23) und „die Seele, die sündigt, die soll sterben" (Hes 18:20). Aber Jesus war frei von Sünde und starb erst, nachdem er unsere Sünden auf sich geladen hat (1Petr 2:22-24). Auch dieser Versuch, den Heilsplan Gottes in Gethsemane zu verhindern, schlug fehl.

Der letzte Versuch, Jesus zu töten, war schließlich erfolgreich. Er wurde gefoltert und gekreuzigt. Aber dies war kein Scheitern; dadurch wurde der zentrale Punkt im Heilsplan Gottes verwirklicht. Das bereits vor Grundlegung der Welt von Gott festgelegte Ziel, die Schuld der Menschheit zu tilgen, wurde dadurch umgesetzt. Das Motiv für die Tötung Jesu wird im Gleichnis von den Weingärtnern deutlich: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und verpachtete ihn an Weingärtner. Um den Pachtertrag einzutreiben, sendet der Besitzer zuerst Knechte. Die ersten beiden werden von den Pächtern verprügelt, den dritten und weitere töteten sie. Als letztes Mittel sendet der Besitzer seinen geliebten Sohn, aber auch dieser wird getötet, denn, wenn der Erbe tot ist, so die Überlegung der Pächter, dann gehört das Erbe uns (Mk 12:1-12).

Jesus erzählt dieses Gleichnis im Tempel und spricht insbesondere die Hohenpriester und Schriftgelehrten an. Sie verstehen, dass er von ihnen redete und mit dem Weinberg Israel gemeint ist. Im übertragenen Sinne trifft dies auf alle Mächte und Gewalten zu, welche die Schöpfung Gottes an sich reißen wollen. Ihre Überlegung, wenn wir den Sohn Gottes töten, sind wir die Herren der Schöpfung, war jedoch ein Irrtum. Zwar führten die Versuche, Jesus zu töten, zu einem scheinbaren Erfolg, nämlich der Kreuzigung Jesu. Tatsächlich war es aber diese Tat, durch welche die Schuld der Menschheit, ja des gesamten Kosmos getilgt wurde (1Jo 2:2). Und dies wurde von den „Fürsten dieses Zeitlaufs" nicht erkannt, denn „wenn sie dies erkannt hätten, würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben", so Paulus in 1Kor 2:8. Dies zeigt Gottes Weisheit in einem Plan, der bereits „vor den Zeitaltern" entstand, aber verborgen war und erst nach der Kreuzigung Jesu offenbart wurde (1Kor 2:7).

Gott hat keine dunkle Seite

Bereits vor Grundlegung der Welt legt Gott ein Ziel fest: Er will die Menschen- und Engelwelt, seine gesamte Schöpfung erlösen. Denn er weiß, dass Geschöpfe, die einen freien Willen haben, sich von ihm entfernen und ihre Freiheit zum Schaden für andere nutzen werden. Vom Standpunkt der Gerechtigkeit muss ein solches Verhalten sanktioniert werden. Aber weil Gott Liebe ist, trägt er die Sanktion selbst. Der Sohn Gottes identifiziert sich mit der Menschheit, sodass er Mensch wird, alle ihre Sünden auf sich lädt und durch sein Opfer die Gerechtigkeit wiederherstellt. Es gab systematische Versuche, dieses Opfer zu verhindern. Bei diesen Versuchen lässt Gott zu, dass Menschen ihre bösen Absichten zur Tat werden lassen und andere töten; er gibt einem bösen Geist die Freiheit, Saul so zu beeinflussen, dass er David töten will. Gott gibt dem Bösen Freiräume, um deren Ziele zu verwirklichen, aber sie tragen, ohne dass dies von ihnen beabsichtigt war, dazu bei, die Ziele Gottes zu verwirklichen. Er nutzt das Böse, um sein gutes Ziel zu erreichen.

Gott baut die Handlungen des Bösen in seinen Plan ein, aber das Böse ist nicht Teil von ihm. Deutlich wird dies auch in der Geschichte um Joseph. Seine Brüder wollten ihn töten, haben ihn aber nach der Intervention von Juda an die Ismaeliter verkauft. Nachdem ihn der Pharao zum Herrscher über Ägypten machte und er nicht nur Ägypten, sondern auch die gesamte Sippe Jakobs vor dem Hungertod bewahrt hat, zieht er Bilanz aus seiner Lebensgeschichte und sagt zu seinen Brüdern: „Ihr zwar hattet Böses gegen mich im Sinn; Gott aber hatte im Sinn, es gut zu machen" (1Mo 50:20). Das Ziel Gottes ist eindeutig, er „will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1Tim 2:4). Das ist Liebe in reinster Form – Gott hat keine dunkle Seite.


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