Rückblick auf Israels Sünde, Gottes Zorn und Gottes Erbarmen nach Ps 106: Unterschied zwischen den Versionen

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''nach dem gleichnamigen Buch von Heinz Schumacher'' <br /> <br />
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''aus [[HSA]]: "[[Die Psalmen Israels]]"''
  
Das Buch bietet außer einer neuen Psalmen-Übersetzung erläuternde Anmerkungen und einen kürzeren oder längeren Kommentar, der Inhalt und Sinn eines jeden Psalms beschreibt. Der Verfasser sagt im Vorwort: "Ich erlebte jeden Psalm als eine Persönlichkeit mit einem eigenen Charakter. Es war mein Bestreben, dieses Charakteristische, Besondere eines jeden Psalms deutlich zu machen." -  
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<span style="color:#EE6A50"><big>''' Rückblick auf Israels Sünde, Gottes Zorn und Gottes Erbarmen <br /> Israels Geschichte von Ägypten bis zum babylonischen Exil''' ([[HSA Ps - Buch 4#Ps 106|Ps 106]])</big>
  
Der Titel "Die Psalmen Israels" soll darauf hinweisen, dass alle diese 150 Gebete und Lieder aus der Geschichte Israels heraus entstanden sind. Sie zeigen Israels Bedrängnis und Hoffnung - Gottes Walten in Gericht und Gnade - Prophetie auf Jesus Christus und sein Reich - Klage, Bitte, Gotteslob und Glauben des Menschen in Not und Zweifel oder Dank und Freude - und auch die Aktualität vieler Psalmworte für die heutige Zeit.
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'''Sinn''': Die ersten und die letzten Worte dieses Psalms sprechen von Gottes Liebe, Güte und Erbarmen gegenüber seinem auserwählten Volk. Sie umrahmen die [[Ps 106:6|Verse 6-43]], in denen Israels Geschichte nicht (wie in [[Ps 105.|Ps 105]]) vorwiegend als göttliche '''Heilsgeschichte''', sondern als '''Sündengeschichte''' Israels dargestellt wird. Mehrfach wiederholt sich der Kreislauf: Israels '''Sünde''' und Gottes Reaktion darauf und wiederum Israels '''Sünde''' - Zorngericht - Verschonung und erneut Israels '''Sünde''' (Murren, Götzendienst, Ungehorsam) und Gottes Antwort darauf, die letzten Endes in der Preisgabe an fremde Nationen (assyrisches und babylonisches Exil) bestand.
  
== Inhaltsübersicht und Bestellhinweis ==
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"'''Wir haben gesündigt'''" - mit diesem Bußbekenntnis beginnt [[Ps 106:6|V. 6]]. Diese drei Worte finden sich genauso in Daniels Bußgebet in [[Dan 9:5]]. In beiden Fällen dürfte die 70-jährige babylonische Gefangenschaft den geschichtlichen Hintergrund bilden. Noch ist Israel nicht aus dem Exil erlöst ([[Ps 106:47|V. 47]]), aber auch während des Exils gab es Gnadenerweise Gottes ([[Ps 106:46|V. 46]]), was ja auch aus dem Buch Daniel hervorgeht. - Aufs Ganze gesehen ist der Sinn dieses Psalms: Gottes Liebe und Gnade sind letztendlich aller noch so schlimmen, scheinbar unverbesserlichen menschlichen Bosheit und Rebellion gegen Gott überlegen (vgl. [[Röm 5:20]] - [[Röm 11:32]]). '''Er''' führt Regie - in Gericht und Gnade.
  
Das Buch "Die Psalmen Israels“ (von Heinz Schumacher) kann bei folgender Adresse bestellt werden:
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Das kann auch der heutige Mensch erleben. Doch am Anfang muss die Buße stehen. Wie schwer kommt es uns oft über die Lippen zu sagen: "Wir haben gesündigt" - "Ich habe gesündigt"! Doch dies ist der unumgängliche Anfang von Heil und Erneuerung ins göttliche Bild. Wir können uns so manchen Gerichtsumweg ersparen, wenn wir uns rechtzeitig beugen. Gott kann da nicht retten, wo man Sünde verschweigt und vertuscht. Wo man sie aber offenlegt - wie in diesem Psalm -, kann Gottes Gnade vergebend und heilend und verändernd und umgestaltend wirksam werden (vgl. [[Spr 28:13]] - [[Ps 32:3]] - [[Ps 32:5]] - [[1Jo 1:9]]).
  
:'''Paulus-Buchhandlung KG'''
 
:Goethestr. 38
 
:74076 Heilbronn
 
:Tel. +49 7131 1720 90
 
:Fax +49 7131 9531 05
 
:E-Mail: paulus-verlag@t-online.de
 
:Web: [http://www.paulus-verlag.de/ Bitte hier klicken!]<br /><br />
 
  
Die ersten 20 Seiten dieses Buches finden Sie hier als Leseprobe:<br /><br />
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Siehe auch:<br />
 
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{{Vorlage:Info Ps 106}}
<big> '''Das erste Buch der Psalmen (1-41)''' </big> 
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# [[Ps 1.]] = [[Die beiden Wege nach Psalm 1]]
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# [[Ps 2.]] = [[Der himmlische Vater spricht zu seinem Sohn in Psalm 2]]
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# [[Ps 3.]] = [[Vertrauensvolles Gebet in der Bedrängnis nach Psalm 3]]
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# [[Ps 4.]] = [[Freude und Friede in der Bedrängnis nach Psalm 4]]
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# [[Ps 5.]] = [[Absage an gottloses Wesen und Bitte um göttliche Leitung nach Psalm 5]]
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# [[Ps 6.]] = [[Bitte um Abwendung des Zornes Gottes und Erhörung nach Psalm 6]]
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# [[Ps 7.]] = [[Bitte um Gottes Gerechtigkeit und Gericht in Psalm 7]]
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# [[Ps 8.]] = [[Was ist der Mensch, dass Gott ihn beachtet? nach Psalm 8]]
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# [[Ps 9.]] = [[Gott der Richter hat geholfen und möge fernerhin helfen nach Psalm 9]]
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# [[Ps 10.]] = [[Gott möge aufstehen gegen die selbstsicheren Gottlosen nach Ps 10]]
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# [[Ps 11.]] = [[Flucht zu Jahweh, dem Ewigen nach Psalm 11]]
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# [[Ps 12.]] = [[Gott verspricht aufzustehen und zu helfen nach Psalm 12]]
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# [[Ps 13.]] = [[Klage - Bitte - Vertrauen nach Psalm 13]]
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# [[Ps 14.]] = [[Gottes Urteil über die große Masse der Menschen: Alle sind abgefallen! nach Psalm 14]]
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# [[Ps 15.]] = [[Wer darf in Gottes Nähe weilen? nach Psalm 15]]<br /><br />
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Weitere Inhalte [[Die Psalmen Israels|Siehe hier!]]
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Aktuelle Version vom 19. April 2023, 08:58 Uhr

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aus HSA: "Die Psalmen Israels"

Rückblick auf Israels Sünde, Gottes Zorn und Gottes Erbarmen
Israels Geschichte von Ägypten bis zum babylonischen Exil
(Ps 106)

Sinn: Die ersten und die letzten Worte dieses Psalms sprechen von Gottes Liebe, Güte und Erbarmen gegenüber seinem auserwählten Volk. Sie umrahmen die Verse 6-43, in denen Israels Geschichte nicht (wie in Ps 105) vorwiegend als göttliche Heilsgeschichte, sondern als Sündengeschichte Israels dargestellt wird. Mehrfach wiederholt sich der Kreislauf: Israels Sünde und Gottes Reaktion darauf und wiederum Israels Sünde - Zorngericht - Verschonung und erneut Israels Sünde (Murren, Götzendienst, Ungehorsam) und Gottes Antwort darauf, die letzten Endes in der Preisgabe an fremde Nationen (assyrisches und babylonisches Exil) bestand.

"Wir haben gesündigt" - mit diesem Bußbekenntnis beginnt V. 6. Diese drei Worte finden sich genauso in Daniels Bußgebet in Dan 9:5. In beiden Fällen dürfte die 70-jährige babylonische Gefangenschaft den geschichtlichen Hintergrund bilden. Noch ist Israel nicht aus dem Exil erlöst (V. 47), aber auch während des Exils gab es Gnadenerweise Gottes (V. 46), was ja auch aus dem Buch Daniel hervorgeht. - Aufs Ganze gesehen ist der Sinn dieses Psalms: Gottes Liebe und Gnade sind letztendlich aller noch so schlimmen, scheinbar unverbesserlichen menschlichen Bosheit und Rebellion gegen Gott überlegen (vgl. Röm 5:20 - Röm 11:32). Er führt Regie - in Gericht und Gnade.

Das kann auch der heutige Mensch erleben. Doch am Anfang muss die Buße stehen. Wie schwer kommt es uns oft über die Lippen zu sagen: "Wir haben gesündigt" - "Ich habe gesündigt"! Doch dies ist der unumgängliche Anfang von Heil und Erneuerung ins göttliche Bild. Wir können uns so manchen Gerichtsumweg ersparen, wenn wir uns rechtzeitig beugen. Gott kann da nicht retten, wo man Sünde verschweigt und vertuscht. Wo man sie aber offenlegt - wie in diesem Psalm -, kann Gottes Gnade vergebend und heilend und verändernd und umgestaltend wirksam werden (vgl. Spr 28:13 - Ps 32:3 - Ps 32:5 - 1Jo 1:9).


Siehe auch:
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📕 Rückblick auf Israels Sünde, Gottes Zorn und Gottes Erbarmen nach Ps 106 (H. Schumacher)