+5356
Aus Bibelwissen
| Deutsche Erklärung | ||
| Strong-Nr. | 5356 | |
| Griechisches Wort | φθορά | |
| Wortlaut | phthora | |
| Zahlenwert | w680 | |
| Form | weibliches Substantiv | |
| Anzahl Vorkommen | °9 | |
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| Häufigste Übersetzung | Verderben | |
| Wurzeln / Herkunft |
Von φθείρω +5351 phtheíro verderben; Verlust | |
| Bedeutung / Inhalt |
| |
| Verwendung | Verderben (7x), zugrunde gehen (mit G1519) (1x), zerstören (1x). | |
| Ähnliche Worte | ||
| Gehört zu gr. Wortfamilie | ||
| Gegensatz | ||
| Beispiel | ||
| AT - NT - Bezug | ||
| DBR - Erklärung | °Verderben | |
| VED - Erklärung | ||
| Notizen | ||
| Englische Erklärung | ||
| Meaning | ||
| Origin | ||
| Usage | ||
| Notes | Siehe auch hier! |
Wortanalyse
- Strong-Nr.: G5356
- Grundform (Lemma): φθορά (phthorá)
- Transliteration: phthorá (hier im Eintrag: PhThORA’)
- Grundbedeutung / Umschreibung: Verderben, Zerstörung, Verwesung, Vergänglichkeit – der Prozess oder Zustand, in dem etwas „zugrunde geht“.
- Wortfamilie / Wurzelgedanke: verwandt mit dem Verb φθείρω (phtheírō, „verderben, zugrunde richten, verderben/moralisch verderben“).
- φθείρω (Verb)
- φθορά (Substantiv)
- Sprachliche Beobachtung: Das Wort kann sowohl körperliche Vergänglichkeit (Verwesung, Zerfall) als auch moralisch-geistliche Verdorbenheit (Verderbnis) bezeichnen – je nach Kontext.
Historische und theologische Bedeutung
- Anthropologie (Mensch unter Vergänglichkeit): φθορά beschreibt den Zustand der geschöpflichen Welt und des Menschen unter dem Zeichen von Zerfall und Vergänglichkeit. Besonders deutlich wird das im Auferstehungskapitel: Der „natürliche“ Leib ist von φθορά geprägt, der Auferstehungsleib nicht mehr (1Kor 15:42).
- Soteriologie (Rettung als Befreiung aus dem Verderben): In Christus wird nicht nur Schuld vergeben; das Evangelium zielt auch auf eine endgültige Erlösung aus Vergänglichkeit und zerstörerischen Mächten. Paulus verbindet das mit der „Freiheit der Herrlichkeit“: Die Schöpfung wird aus der „Knechtschaft der Verderbnis“ befreit (Röm 8:21).
- Ethik (Saat und Ernte): Wer „auf das Fleisch sät“, erntet aus dem Fleisch φθορά – also das Resultat zerstörerischer Lebensausrichtung. Demgegenüber steht die Ernte „ewiges Leben“ (Gal 6:8).
- Warnung vor Verführung / Verderben: In 2. Petrus wird φθορά auch für moralische Zersetzung gebraucht, verbunden mit Verführung, Begierde und falscher Lehre (2Pet 1:4; 2Pet 2:12).
- Theologischer Kern: φθορά markiert die Realität von Zerfall/Verderbnis als Gegenbild zum Leben aus Gott. Das Evangelium ist nicht „Optimierung“ des Vergänglichen, sondern Gottes neues Leben, das Vergänglichkeit überwindet (1Kor 15:53).
- Hinweis zur Endzeit-Perspektive (Bezug aus deiner Notiz): Die Schrift zeigt, dass zerstörerische „Macht“ am Ende nicht technisch neutral ist, sondern geistlich zu beurteilen ist. In Offb 13 steht nicht die Technik im Fokus, sondern Anbetung, Verführung und Herrschaftsanspruch, die Gott ersetzen wollen (Offb 13:15).
Wichtige Bibelstellen
- 1Kor 15:42 – gesät in Verderbnis / auferweckt in Unverweslichkeit
- 1Kor 15:50 – Fleisch und Blut / Reich Gottes / Unverweslichkeit
- 1Kor 15:53 – Vergängliches muss Unvergänglichkeit anziehen
- Röm 8:21 – Knechtschaft der Verderbnis / Befreiung der Schöpfung
- Gal 6:8 – Saat und Ernte / Fleisch → Verderben / Geist → Leben
- Kol 2:22 – Vergehen durch Gebrauch / menschliche Satzungen
- 2Pet 1:4 – Verderben durch Begierde / Anteil an göttlicher Natur
- 2Pet 2:12 – wie unvernünftige Tiere / zur Zerstörung geboren / Verderben
- 2Pet 2:19 – Sklaven des Verderbens / Überwunden-Sein
Weitere Informationen
Andere Seiten
- (optional) https://biblehub.com/greek/5356.htm
- (optional) https://www.blueletterbible.org/lexicon/g5356/kjv/tr/0-1/
Werte
- Zahlenwert (gemäß Datenbank): 680
- Form (gemäß Datenbank): dt.fs
Kurz-Info-Box

