Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben - 2Tim 1:7

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aus "Ich will hören, was Gott sagt" (H.Schumacher)


Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben - 2Tim 1:7

"Gott hat uns nicht einen GEist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." 2Tim 1:7


Auch Gotteskinder stehen immer wieder in der Gefahr, verzagt (ängstlich, mutlos) zu werden. Sogar Paulus und seine Begleiter gerieten in der römischen Provinz Asia in eine Situation, in der sie am Leben verzweifelten (2Kor 1:8). Sie wussten nicht mehr: Wie soll es weitergehen? Wie gefahrvoll war doch auch die Schiffsreise des Paulus von Cäsarea nach Rom (Apg 27.). Doch Paulus gab dem Geist der Verzagtheit keinen Raum - und wir müssen es auch nicht tun! Unabhängig von der jeweiligen Situation gilt für Gläubige: Gott gab uns seinen Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit!

Er gab uns einen Geist der Kraft. Es ist nicht die Kraft der Ellenbogen gemeint, sondern Glaubenskraft. Sie kann sich auch mitten in unserer Schwachheit bewähren. Sie befähigte einst den König Hiskia, bei der Belagerung Jerusalems durch das übermächtige Heer der Assyrer nicht zu verzagen. Sie gab auch den Aposten Jesu den Mut, unerschrocken Jesus als den Auferstandenen zu bezeugen.

Gott gab uns einen Geist der Liebe. Es ist ja der Geist, der von Ihm, der die Liebe ist, ausgeht. Indem er uns gegeben wird, wird uns Gottes Wesen zuteil. Wir dürfen lernen, göttlich zu lieben (Röm 5:5). Es ist die freundliche, demütige, dienende Liebe Jesu gemeint.

Und Er gab uns einen Geist der Besonnenheit (oder Zucht). Kraft ohne Zucht ist gefährlich, ebenso Liebe ohne Zucht. Schnell überschätzt sich der Mensch in seinen Möglichkeit. Davor kann uns ein besonnener Geist bewahren. - Wir bitten mit Spitta:

Geist des Glaubens, Geist der Stärke,
des Gehorsams und der Zucht,
Schöpfer aller Gotteswerke,
Träger aller Himmelsfrucht,
Geist, du Geist der heil'gen Männer,
Kön'ge und Prophetenschar,
der Apostel und Bekenner:
Auch bei uns werd' offenbar!