Lieder-Ermutigungen

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Maranatha

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Weil ich Jesu Schäflein bin

Lobgesänge aus alter Zeit

Melodie: Eigene Weise

  1. Weil ich Jesu Schäflein bin
    freu ich mich nur immerhin
    über meinen guten Hirten
    der mich wohl weiß zu bewirten
    der mich liebet, der mich kennt
    und bei meinem Namen nennt.
  2. Unter seinem sanften Stab
    geh ich ein und aus und hab
    unaussprechlich süße Weide,
    daß ich keinen Mangel leide
    und so oft ich durstig bin
    führt es mich zum Brunnquell hin.
  3. Sollt ich den nicht fröhlich sein
    ich beglücktes Schäfelein?
    denn nach diesen (schönen/ schweren) Tagen
    werd ich endlich heimgetragen
    in des Hirten Arm und Schoß
    Amen! Ja mein Glück ist groß!


Endlich bricht der heiße Tiegel

Lobgesänge aus alter Zeit
Andreas Schäfer hat in seiner Sonntagspredigt vom 03.05.2020 dieses wertvolle Lied empfohlen.
Text: Karl Friedrich Harttmann (1743-1815)
bearbeitet von Albert Knapp (1798-1864)

Melodie: Alles ist an Gottes Segen

  1. Endlich bricht der heiße Tiegel,
    und der Glaub empfängt sein Siegel,
    gleich dem Gold in Feu'r bewährt.
    Zu des Himmels höchsten Freuden
    werden nun durch tiefe Leiden
    Gottes Lieblinge verklärt.
  2. Unter Leiden prägt der Meister
    in die Herzen, in die Geister,
    sein allgeltend Bildnis ein.
    Wie er dieses Leibes Töpfer,
    will er auch des künftgen Schöpfer
    auf dem Weg der Leiden sein.
  3. Leiden bringt empörte Glieder
    endlich zum Gehorsam wieder,
    macht sie Christo untertan,
    daß er die gebrochnen Kräfte
    zu dem Heiligungsgeschäfte
    sanft und still erneuern kann.
  4. Leiden sammelt unsre Sinne,
    daß die Seele nicht zerrinne
    in den Bildern dieser Welt,
    ist wie eine Engelwache,
    die im innersten Gemache
    des Gemütes Ordnung hält.
  5. Leiden stimmt des Herzens Saiten
    für den Psalm der Ewigkeiten,
    lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
    wo die selgen Psalmenträger
    mit dem Chor der Harfenschläger
    preisend vor dem Throne stehn.
  6. Leiden macht das Wort verständlich,
    Leiden macht in allem gründlich;
    Leiden, wer ist deiner wert?
    Hier heißt man dich eine Bürde,
    droben bist du eine Würde,
    die nicht jedem widerfährt.
  7. Brüder, solche Leidensgnade
    wird in mannigfachem Grade
    Jesu Jüngern kundgemacht,
    wenn sie mancher Schmerz durchwühlet,
    wenn sie manchen Tod gefühlet,
    Nächte seufzend durchgewacht.
  8. Wenn auch die gesunden Kräfte
    zu des guten Herrn Geschäfte
    wurden willig sonst geweiht,
    o so ist`s für sie kein Schade,
    daß sie ihres Heilands Gnade
    läutert in der Prüfungszeit.
  9. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
    dringt das Herz zu Jesu Herzen
    immer liebender hinan.
    Und um eins nur fleht es sehnlich:
    mache deinem Tod mich ähnlich,
    daß ich mit dir leben kann!
  10. Endlich mit der Seufzer Fülle
    bricht der Geist durch jede Hülle
    und der Vorhang reißt entzwei.
    Wer ermisset dann hienieden,
    welch ein Meer voll Gottesfrieden
    droben ihm bereitet sei?
  11. Jesu, laß zu jenen Höhen
    heller stets hinauf uns sehen,
    bis die letzte Stunde schlägt.
    Da auch uns nach treuem Ringen
    heim zu Dir auf lichten Schwingen
    eine Schar der Engel trägt.

Wenn der Herr einst die Gefangnen

Lobgesänge aus alter Zeit
Dieses Lied "Wenn der Herr einst die Gefangnen" stammt von Samuel Gottlieb Bürde (1753-1831) und basiert auf [Ps 126]. Es lohnt sich, diesen Psalm zu lesen. Nicht wenige unserer verfolgten Geschwister befinden sich in realen Gefängnissen, sind versklavt in Straf- und Arbeitslagern oder wurden entführt und befinden sich in Händen von Tyrannen sexueller Gewalt. Doch gibt es auch unter uns so manche, die sich im Gefängnis der Isolation und Schwermut befinden, die in körperlichen Krankheitsgefängnissen sind oder sich in sonstigen beschwerlichen oder existensbedrohenden Lebensumständen befinden, aus denen sie nicht ausbrechen können.

Melodie: Wie nach einer Wasserquelle

  1. Wenn der Herr einst die Gefangnen ihrer Bande ledig macht,
    o dann schwinden die vergangnen Leiden wie ein Traum der Nacht;
    dann wird unser Herz sich freun, unser Mund voll Lachens sein;
    jauchzend werden wir erheben den, der Freiheit uns gegeben.
  2. Herr, erhebe deine Rechte, richt auf uns den Vaterblick;
    rufe die verstoßnen Knechte bald ins Vaterhaus zurück.
    Ach der Pfad ist steil und weit! Kürze unsre Prüfungszeit;
    führ uns, wenn wir treu gestritten, in des Friedens stille Hütten.
  3. Ernten werden wir mit Freuden, was wir weinend ausgesät;
    jenseits reift die Frucht der Leiden, und des Sieges Palme weht.
    Unser Gott auf seinem Thron, er, selbst ist unser Lohn;
    die ihm lebten, die ihm starben, bringen jauchzend ihre Garben.

Eine sehr schöne Motette und andere Interpretation von Psalm 126 kann man hier anhören: Hier klicken ➜

Euer Herz erschrecke nicht

Neue Lieder
Das Lied "Euer Herz erschrecke nicht" ist von Heiko Bräuning verfasst und komponiert. Nichts brauchen wir gerade dringender, als uns in festem Glauben und Vertrauen zu bergen in Jesus. Er ist unser Friede. Dieser Friede Gottes ist wie eine Festung vor allen Erschütterungen und Erschreckungen, die noch kommen werden. Halten wir daran fest: Unser Herr ist sehr, sehr nahe. Dieses Lied möchte unseren Glauben und unser Vertrauen in Jesus stärken: "Euer Herz erschrecke nicht" Hier klicken ➜

"Gott nahm mir mein Liebstes, um mir mehr zu geben - SICH SELBER". So schrieb es eine Frau in ihrem Lebenslauf nieder. Oftmals stellen wir fest, dass Gott unser Liebstes nimmt - uns amputiert z. B. liebste Menschen viel zu früh von uns gehen lässt, wir unerfüllte Herzenswünsche zu opfern haben oder wir körperlich sehr große Nöte und Einschränkungen zu erleiden haben. So auch in dem folgenden bewegenden Lebenszeugnis einer jungen Frau, die zusammen mit ihrem Mann in auswegsloser Lage Gott vertraut. Hier klicken ➜

Ich vertraue dir, Herr Jesus

Lobgesänge aus alter Zeit

  1. Ich vertraue dir, Herr Jesus, ich vertraue dir allein;
    in dir wohnt die Gnadenfülle, in dir kann ich selig sein.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser und mein Hort,
    ich vertraue dir, Herr Jesus, ja, ich stütz mich auf dein Wort.
  2. Herr, du willst mir ja vergeben, tilgen alle meine Schuld.
    Ich vertraue deiner Wahrheit, deiner Lieb und deiner Huld.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser und mein Hort,
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, ja, ich stütz mich auf dein Wort.
  3. Herr, du willst mich ganz befreien von der Sünde Todesmacht.
    Ich vertraue deiner Gnade, die mich rein und frei gemacht.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser...
  4. Herr, du willst mich freundlich leiten treu mit deiner Augen Licht.
    Ich vertraue deiner Führung, darum sorge ich mich nicht.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser...
  5. Herr, du willst stets für mich sorgen, tragen alle meine Last,
    Ich vertraue deinem Walten, weil du doch so lieb mich hast.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser...
  6. Herr, du willst mir Kraft verleihen, treu zu reden stets von dir.
    ja, ich traue deiner Stärke, die so mächtig ist in mir.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser...
  7. Ich vertraue dir, Herr Jesus, niemals will ich gehn zurück.
    Ich vertraue dir in allem, Herr, in jedem Augenblick.
    Ich vertraue dir, Herr Jesus, mein Erlöser...

Siehst du das Lamm

Lieder-Ermutigung
Dieses besondere Lied wurde von Albert Frey gedichtet. Es zeigt in großartigen Weise die Bedeutung des Lammes in der ganzen Heilsgeschichte. Hier klicken ➜

Bilderpräsentation zu diesem Lied (J. Saur)

Gedanken zum Lamm in der ganzen Heilsgeschichte (J. Saur)

Ich stehe hier an deinem Kreuz

Lieder-Ermutigung
In sehr eindrücklicher, tiefgehender Weise wurde in diesem Lied Joh 3:16 vertont. Mit diesem Link kann man das Lied anhören und unten den ganzen Liedtext lesen. Hier klicken ➜

Ich bin bei dir

Neue Lieder
Das Lied: "Ich bin bei dir! " wurde von Daniel L. Burgess gedichtet und von Birgit Dörnen ins Deutsche übertragen. Durch dieses Lied wurden schon unzählige Menschen unserer Generation in unerträglichen und unbegreiflichen Situationen und Wegführungen getröstet und gestärkt. Der Höhepunkt dieses Liedes gipfelt im 3. Vers in der Begegnung mit unserem geliebten Herrn und Erlöser.
Vers 3 mit Refrain:

O welch ein Tag, wenn dein Leben sein Ziel erreicht,
wenn wir uns gegenüber stehn und du bist hier.
O welch ein Tag, wenn die Trauer der Freude weicht,
und dann war, was verwirrend schien, der Weg zu mir.

Dann wirst du staunend mit mir sehn: alles, Ende und Beginn,
mir war nicht einer deiner Tage unbekannt.
Und Du wirst glauben und verstehn, alles hatte seinen Sinn
und du wirst sehn, ich hatte alles in der Hand.

Lied: Ich bin bei dir! Hier klicken ➜

Mutig komm ich vor den Thron

Neue Lieder
Mutig komm ich vor den Thron
Der Schweizer animato choir und animato symphony singen und spielen in einzigartiger Weise und beten unseren wunderbaren Gott an. Hier klicken ➜
Text mit Bilderpräsentation, zum Mitsingen geeignet: Hier klicken ➜

Jesus lebt, mit ihm auch ich

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "Jesus lebt, mit ihm auch ich!" wurde von Christian Fürchtegott Gellert gedichtet (1757). Dieses alte Lied beschreibt den überragenden Ostersieg von Jesus Christus.
Offenbarung 1, 17-18: Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.

Melodie: Jesus, meine Zuversicht

  1. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken?
    Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken.
    Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.
  2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich über alle Welt gegeben;
    mit ihm werd auch ich zugleich ewig herrschen, ewig leben.
    Gott erfüllt, was er verspricht; dies ist meine Zuversicht.
  3. Jesus lebt! Wer nun verzagt, lästert ihn und Gottes Ehre.
    Gnade hat er zugesagt, dass der Sünder sich bekehre.
    Gott verstößt in Christus nicht; dies ist meine Zuversicht.
  4. Jesus lebt! Sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben;
    reines Herzens will ich sein und den Lüsten widerstreben.
    Er verlässt den Schwachen nicht; dies ist meine Zuversicht
  5. Jesus lebt! Ich bin gewiss, nichts soll mich von Jesus scheiden,
    keine Macht der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden.
    Er gibt Kraft zu dieser Pflicht; dies ist meine Zuversicht.
  6. Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.
    Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben,
    wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht.

Lobe den Herrn meine Seele

Lieder-Ermutigung
Lobe den Herrn meine Seele
Der Schweizer animato choir und animato symphony singen und spielen in einzigartiger Weise Psalm 103 und beten damit unseren wunderbaren Gott an.
Hier klicken ➜


Wir warten dein, o Gottes Sohn

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "Wir warten dein, o Gottes Sohn" wurde von Philipp Friedrich Hiller gedichtet. Dieses alte Lied beschreibt die große Vorfreude und Erwartung auf die Wiederkunft von Jesus. Schon damals lebten die Gläubigen in einer Naherwartung.

Melodie: Was Gott tut, das ist wohlgetan

  1. Wir warten dein, o Gottes Sohn,
    und lieben dein Erscheinen.
    Wir wissen dich auf deinem Thron
    und nennen uns die Deinen.
    Wer an dich glaubt, erhebt sein Haupt
    und siehet dir entgegen;
    du kommst uns ja zum Segen.
  2. Wir warten deiner mit Geduld
    in unsern Leidenstagen;
    wir trösten uns, dass du die Schuld
    am Kreuz hast abgetragen;
    so wollen wir nun gern mit dir
    uns auch zum Kreuz bequemen,
    bis du es weg wirst nehmen.
  3. Wir warten dein; du hast uns ja
    das Herz schon hingenommen.
    Du bist uns zwar im Geiste nah,
    doch wirst du sichtbar kommen.
    Da willst uns du bei dir auch Ruh,
    bei dir auch Freude geben,
    bei dir ein herrlich Leben.
  4. Wir warten dein, du kommst gewiss,
    die Zeit ist bald vergangen;
    wir freuen uns schon überdies
    mit kindlichem Verlangen.
    Was wird geschehn, wenn wir dich sehn,
    wann du uns heim wirst bringen,
    wann wir dir ewig singen!

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Lieder-Ermutigung
Der Schweizer animato choir und animato symphony singen und spielen uns in einzigartiger Weise Trost zu.
Hier das Lied: "Von guten Mächten wunderbar geborgen" von Diedrich Bonhoeffer: Hier klicken ➜
Ein weiteres passendes Lied zu Karfreitag: "Psalm 22" Hier klicken ➜

So geht`s von Schritt zu Schritt

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "So geht`s von Schritt zu Schritt" wurde von Gerhard Teesteegen gedichtet. Was zählt im Angesicht des Todes, der Ewigkeit und der bevorstehenden Begegnung mit unserem Herrn. Dieses besondere Lied spricht auch vom Loslassen alles Irdischen und von einer großen Vorfreude auf die himmlische, ewige Heimat mit wahrer Anbetung vor Gottes Thron.

Melodie: Eigene Weise

  1. So geht’s von Schritt zu Schritt
    Zur großen Ewigkeit,
    So unvermerkt verschwindt
    Die kurze Lebenszeit.
    Wo blieb so mancher Tag
    Und wo so manches Jahr?
    Was hat ein Sterblicher
    Von dem, das gestern war?
  2. Du Gott der Ewigkeit,
    Der mir dies Leben gab,
    Ich geb‘ es dir zurück,
    Und was ich bin und hab.
    Ich will nur leben dir,
    Dir will ich sterben auch.
    Gib, dass ich Zeit und Kraft
    Zu deinem Dienst nur brauch.
  3. Ich schließ die Augen jetzt
    Und sage gute Nacht.
    Der Sichtbarkeit, dem Traum,
    Damit ich auf der Wacht
    Mit Herzensinnigkeit
    Vor deinen Augen leb‘
    Und deinem Geiste Raum
    In mir zu wirken geb.
  4. Nun, ich verlass die Welt
    Und will zum Vater gehn.
    Hier bin ich nicht zu Haus,
    Hier will ich nichts ansehn.
    Der kurze Rest der Zeit
    Soll dir gewidmet sein,
    Ja, Vater, ich bin hier
    Und dort auch ewig dein.
  5. Bereite mich, und wann
    Dies Leben ist vorbei,
    Mein ewig bleibend Gut
    Mein wahres Leben sei!
    Verlass mich denn auch nicht
    Im letzten Augenblick,
    Dass ich mag Jesus sehn
    Und nicht auf mich zurück.
  6. Ich leer mich gänzlich aus
    Vor dir mit höchstem Recht.
    Ich bin ein armer Wurm
    Und ein unnützer Knecht.
    So ganz entblößt sink ich
    In Jesu Wunden ein,
    Will auch nur jetzt und dann
    In ihm erfunden sein.
  7. Der Feind hat nichts an mir,
    Das Herz in Jesu ruht.
    Tief in mein Nichts versenkt,
    Ist Jesus, all mein Gut.
    O wie verdank ich’s dir,
    Dass du zu mir gewandt
    Dein offnes Vaterherz
    Und wurdest mir bekannt!
  8. Dich, Vater, Sohn und Geist,
    Ich meinen Gott bekenn,
    Den ich als Schöpfer ehr
    Und auch Erlöser nenn.
    Es ist mir herzlich lieb,
    Dass du bist, der du bist,
    Und dass mein ganzes Heil
    In deinen Händen ist.
  9. Ich zeuge , dass du bist
    Das ewig selge Gut,
    Worin der Geist allein
    Im höchsten Frieden ruht;
    Dich, Majestät, verehrn,
    Dein Dienst ist Seligkeit,
    Und dazu wünsch ich mir
    Die ganze Ewigkeit.
  10. Ich lege meinen Geist
    In deine treue Hand,
    Mein Heiland, du bewahrst
    Dies dir vertraute Pfand.
    Mein‘ letzten Atemzug
    Lass reine Liebe sein,
    Ausgehend geh mein Geist
    Zu deiner Ruhe ein!
  11. O Ruh der Ewigkeit,
    Da wirds denn doch geschehn,
    Dass ich dich, höchstes Gut,
    So wie du bist, werd sehn
    Und ewig bei dir sein
    Mit jener sel’gen Schar.
    Ich bet‘ gebücket an,
    Mein Gott, du bist es gar.

You are my hiding place

Neue Lieder
Das Lied "You are my hiding place" sangen Christen in Israel in einem Bunker, während über ihnen die Raketen fielen. Das war ein starkes Zeugnis gegenüber den Ungläubigen.
"You are my hiding placet" Hier klicken ➜

Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld" wurde von Johann Ferdinand Seiz (1738-1793) verfasst. Im ersten Teil beschreibt er Jesus als das Lämmlein auf seinem Leidensweg ans Kreuz. Im zweiten Teil (Vers 4) wechselt der Dichter zu sich persönlich und spricht über Liebes-Hingabe und Opferbereitschaft.

Melodie: Eigene Weise

  1. Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld
    der Welt und ihrer Kinder;
    es geht und büßet in Geduld
    die Sünden aller Sünder;
    es geht dahin, wird matt und krank,
    ergibt sich auf die Würgebank,
    entsaget allen Freuden,
    es nimmet an Schmach, Hohn und Spott,
    Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod
    und spricht: »Ich will’s gern leiden.«
  2. Das Lämmlein ist der große Freund
    und Heiland meiner Seelen;
    den, den hat Gott zum Sündenfeind
    und Sühner wollen wählen:
    »Geh hin, mein Kind, und nimm dich an
    der Kinder, die ich ausgetan
    zur Straf und Zornesruten;
    die Straf ist schwer, der Zorn ist groß,
    du kannst und sollst sie machen los
    durch Sterben und durch Bluten.«
  3.  »Ja, Vater, ja von Herzensgrund,
    leg auf, ich will dir’s tragen;
    mein Wollen hängt an deinem Mund,
    mein Wirken ist dein Sagen.«
    O Wunderlieb, o Liebesmacht,
    du kannst – was nie kein Mensch gedacht -
    Gott seinen Sohn abzwingen.
    O Liebe, Liebe, du bist stark,
    du streckest den in Grab und Sarg,
    vor dem die Felsen springen.
  4. Mein Lebetage will ich dich
    aus meinem Sinn nicht lassen,
    dich will ich stets, gleich wie du mich,
    mit Liebesarmen fassen.
    Du sollst sein meines Herzens Licht,
    und wenn mein Herz in Stücke bricht,
    sollst du mein Herze bleiben;
    ich will mich dir, mein höchster Ruhm,
    zu deinem Eigentum
    beständiglich verschreiben.
  5. Ich will von deiner Lieblichkeit
    bei Nacht und Tage singen,
    mich selbst auch dir nach Möglichkeit
    zum Freudenopfer bringen.
    Mein Bach des Lebens soll sich dir
    und deinem Namen für und für
    in Dankbarkeit ergießen;
    und was du mir zugut getan,
    das will ich stets, so tief ich kann,
    in mein Gedächtnis schließen.
  6. Das soll und will ich mir zunutz
    zu allen Zeiten machen;
    im Streite soll es sein mein Schutz,
    in Traurigkeit mein Lachen,
    in Fröhlichkeit mein Saitenspiel
    und wenn mir nichts mehr schmecken will,
    soll mich dies Manna speisen;
    im Durst soll’s sein mein Wasserquell,
    in Einsamkeit mein Sprachgesell
    zu Haus und auch auf Reisen.
  7. Wenn endlich ich soll treten ein
    in deines Reiches Freuden,
    so soll dein Blut mein Purpur sein,
    ich will mich darein kleiden;
    es soll sein meines Hauptes Kron,
    in welcher ich will vor den Thron
    des höchsten Vaters gehen
    und dir, dem er mich anvertraut,
    als eine wohlgeschmückte Braut
    an deiner Seite stehen.

Warten wird doch nie gereuen

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "Warten wird doch nie gereuen" wurde von Johann Ferdinand Seiz (1738-1793) verfasst. Es zeigt den Weg eines Christen auf, der Schritt für Schritt mit dem Herrn geht und sich innerlich korrigieren und ermahnen lässt. Unser Warten und unser vertrauendes Festhalten an IHN und zu seinem Wort wird belohnt werden.

Melodie: O wie selig sind die Seelen

  1.  "Warten wird doch nie gereuen,"sondern noch zuletzt erfreuen,
    wann uns Gott sein Wort erfüllt, wann nach abgelaufnen Stunden,
    sich der Zeitpunkt eingefunden, der des Herzens Sehnsucht stillt.
  2. Nun wohlan, ihr wahren Christen, die ihr jetzt noch in der Wüsten,
    auf das Reich zu warten habt, wartet ferner in der Stille
    und genießt aus Jesu Fülle, das , womit er euch begabt.
  3. Gottes Werk in euren Seelen, reifet ohne vieles Quälen,
    nach und nach zur schönsten Frucht, wann ihr wartend und gelassen,
    Gottes Strahlen aufzufassen uns im Licht zu wandeln sucht.
  4. Nicht, dass ihr sollt müßig gehen, nein, betrachten, üben flehen,
    Gottes Wink gehorsam sein, mit Gott wirken, dulden, leiden,
    täglich von sich selber scheiden, schließt das rechte Warten ein.
  5. Aber fanget an im Kleinen, fliehet, fliehet alles Scheinen
    und das Großsein vor der Zeit, bis euch nach dem Netzeflicken,
    Christus selbst mit güldne Stücken nach dem innern Menschen kleidt.
  6. Noch eins: suchet Jesu Lehre, euch zur Speis` , dem Herrn zur Ehre,
    Gottes ganzen Liebesrat, ohne etwas wegzulassen,
    vom A bis zum O zu fassen, wie das Wort es in sich hat.
  7. Nur allein die ganze Wahrheit, wenn sie aus dem Wort mit Klarheit
    unser Herz bestrahlen kann, wird im Fleisch die Feindschaft heben,
    dass wir in der Liebe leben, gegen Gott und jedermann.
  8. Doch der Herr wird alles schenken und noch weit mehr, als wir denken,
    aber wartet, wartet nur und sucht einen Tag zum andern,
    treu im Kleinen fortzuwandern, auf der neu erblickten Spur.


Ich bin bei dir, kein Augenblick

Neue Lieder
Der Liedtext von „Ich bin bei dir“! stammt von Udo David Zimmermann. Es ist ein wunderschönes Lied zu Psalm 23.
Ich bin bei dir! Hier klicken ➜

Solang mein Jesus lebt

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied „Solang mein Jesus lebt“ dichtete Anne Steele 1760. Es ist ein schönes Jesuslied, geprägt von
großem Vertrauen in Seine Liebe und Bewahrung. Ins Deutsche wurde dieses Lied übersetzt 1875 von E. H. Gebhardt. Solang mein Jesus lebt! Hier klicken!

  1.  Solang mein Jesus lebt
    und Seine Kraft mich hebt,
    muß Furcht und Sorge von mir fliehn,
    mein Herz in Lieb erglühn.

  2. Er ist ein guter Hirt,
    der treu Sein Schäflein führt.
    Er weidet mich auf grüner Au,
    tränkt mich mit Himmelstau.

  3.  Wenn sich die Sonn verhüllt,
    der Löwe um mich brüllt,
    so weiß ich auch in finstrer Nacht,
    daß Jesus mich bewacht.

  4. Und glitte je mein Fuß,
    brächt mir die Welt Verdruß,
    so eilt ich schnell zu Jesu Herz,
    Er heilte meinen Schmerz.

  5. Drum blick ich nur auf Ihn,
    o seliger Gewinn!
    Mein Jesus liebt mich ganz gewiß,
    das ist mein Paradies.


Das letzte Wort

Neue Lieder
Der Liedtext von „Das letzte Wort“! stammt von Adonia und drückt großartig aus, wie groß unser Gott ist. „Er ist der Alleskönner, der Glücklichmacher, der Sehnsuchtsstiller, der Chancengeber, der Worterfüller!“ Die Interpretation von Violin Heart ist wunderbar und authentisch.
Das letzte Wort! Hier klicken ➜

Wenn Friede mit Gott

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied „Wenn Friede mit Gott“ dichtete H. G. Spafford (1828-1888) nach schweren Schicksalsschlägen. Er erfuhr für sein Herz den „Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt“. Den näheren Hindergrund der Entstehung dieses Liedes kann man hier nachlesen:Hier klicken Ins Deutsche wurde dieses besondere Lied übersetzt von Theodor Kübler (1832-1905).
Wenn Friede mit Gott: Hier klicken!

  1.  Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
    ob Stürme auch drohen von fern,
    mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
    „Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn“.

    
Refr.: Mir ist wohl (mir ist wohl) in dem Herrn (in dem Herrn)!
    Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!

  2. Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
    so leuchtet dies Wort mir als Stern:
    Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
    ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
  3. Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
    und warf sie weit weg in die Fern;
    er starb ja für mich auch am blutigen Stamm:
    Meine Seele lobpreise den Herrn.
  4. Nun leb ich in Christo für Christum allein,
    sein Wort ist mein leitender Stern.
    In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
    meine Seele ist selig im Herrn.


Komm zu Jesus und leb

Lieder-Ermutigung
Das Lied “Komm zu Jesus und leb“! drückt zuerst unsere ganze Verlorenheit aus. Doch dann zeigt sich Gottes werbende Liebe, die im zweiten Teil jeder Liedstrophe mit einem durchdringender Ruf zu Jesus und der Aussage endet: “... und leb“! Sowohl die Übersetzung aus dem Englischen als auch die Melodie stammen von Andrea Adams-Frey.
Komm zu Jesus und leb! Hier klicken ➜

Befiehl du deine Wege

Lobgesänge aus alter Zeit
Das Lied "Befiehl du deine Wege" ist von Paul-Gerhard (1607-1676) über einem Psalmwort Ps 37:5 gedichtet worden. In einer großen Bedrängnis seines Lebens durfte er dieses einzigartige Lied dichten, das fast 400 Jahre alt sein kann. Paul-Gerhard hielt sich in seinem Glauben und Hoffen, trotz Kriegsnot, Angst und Todesschrecken, an den ewig bleibenden Gott.
Hier geht es zum Video ➜

  1.  BEFIEHL du deine Wege und was dein Herze kränkt
    der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt.
    Der Wolken Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn
    der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

  2.  DEM HERREN musst du trauen, wenn dir's soll wohlergehn;
    auf sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll bestehn.
    Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein
    lässt Gott sich gar nichts nehmen: es muss erbeten sein.

  3.  DEIN ewge Treu und Gnade, o Vater, weiß und sieht,
    was gut sei oder schade dem sterblichen Geblüt;
    und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held,
    und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt.

  4.  WEG hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir's nicht;
    dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht.
    Dein Werk kann niemand hindern, dein Arbeit darf nicht ruhn,
    wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun.

  5.  UND ob gleich alle Teufel hier wollten widerstehn,
    so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurücke gehen;
    was er sich vorgenommen und was er haben will,
    das muss doch endlich kommenzu seinem Zweck und Ziel.

  6.  HOFF, o du arme Seele, hoff und sei unverzagt!
    Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt,
    mit großen Gnaden rücken; erwarte nur die Zeit,
    so wirst du schon erblickendie Sonn der schönsten Freud.

  7. AUF, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen Gute Nacht!
    Lass fahren, was das Herze betrübt und traurig macht;
    bist du doch nicht Regente, der alles führen soll:
    Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.

  8.  IHN, ihn lass tun und walten! Er ist ein weiser Fürst
    und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst,
    wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat
    das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat.

  9.  ER wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn
    und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn
    er deiner sich begeben und solltst du für und für
    in Angst und Nöten schweben, als frag er nicht nach dir.

  10.  WIRDS aber sich befinden, dass du ihm treu verbleibst,
    so wird er dich entbinden, da du's am mindsten gläubst;
    er wird dein Herze lösen von der so schweren Last,
    die du zu keinem Bösen bisher getragen hast.

  11.  WOHL dir, du Kind der Treue! Du hast und trägst davon
    mit Ruhm und Dankgeschreie den Sieg und Ehrenkron;
    Gott gibt dir selbst die Palmen in deine rechte Hand
    und du singst Freudenpsalmen dem, der dein Leid gewandt.

  12.  MACH END, o Herr, mach Ende mit aller unsrer Not;
    stärk unsre Füß und Hände und lass bis in den Tod
    und allzeit deiner Pflege und Treu empfohlen sein,
    so gehen unsre Wege gewiss zum Himmel ein.


Gott macht es gut

Lieder-Ermutigung
Das Lied "Gott macht es gut"! rühmt Gottes Treue und das Ziel - Gott macht es gut. Die Aidlinger Schwester Sr. Helga Winkel dichtete den besonderen Text. Sr. Christel Schröder komponierte eine beschwingte, passende Melodie dazu.
Gott macht es gut! Hier klicken!

Unterm Schatten seiner Flügel

Lobgesänge aus alter Zeit
Unterm Schatten seiner Flügel“ ist ein altes Dank- und Anbetungslied. Der unbekannte Dichter bringt
den großen Reichtum, den wir in Jesus Christus haben, großartig zum Ausdruck.

Melodie: Herz und Herz vereint zusammen

  1. Unterm Schatten seiner Flügel bin ich sicher Jahr um Jahr.
    
Weicht, ihr Berge, fallt, ihr Hügel – Jesus bleibt, was stets er war,
    
bleibt mein Hirte, der mich weidet, Lebensquell, nach dem mich dürst’t,
    
Stern, der mich gen Himmel leitet, Heiland, Retter, Friedefürst.
  2. Arzt des Leibes und der Seele, meine Stärke, meine Kraft,
    
Tilger meiner Schuld und Fehle, Schöpfer, welcher neu mich schafft,
    
Trost in allen Traurigkeiten, Kompaß auf des Lebens Meer,
    
heller Schein in Dunkelheiten und im Kampfe Schutz und Wehr.
  3. Schatten vor des Tages Hitze, Decke vor der Nächte Frost,
    
Licht, wenn ich im Finstern sitze, Zuflucht, wenn das Wetter tost,
    
Freistatt, drin ich wohl geborgen, Fels, auf dem mein Glaube ruht,
    
Träger aller meiner Sorgen, sichrer Schutz und treue Hut.
  4. Einzges Heil und Weg zum Vater, wunderbarer Helfersmann,
    
mein allmächtiger Berater, wo kein Mensch mehr helfen kann.
    
Freund, auf welchen ich mich lehne, Stab und Stecken meiner Hand,
    
ewge Ruh, die ich ersehne, Führer nach dem Vaterland.
  5. Freude, Friede, ewges Leben, Hoherpriester vor dem Thron,
    
Bürge, der sich dargegeben, Hoffnung, Schild und großer Lohn.
    
Er, mein Glück und meine Wonne, meine höchste Seligkeit,
    
meines Lebens heitre Sonne, die mir strahlt in Ewigkeit,
  6. wenn ich leer bin – meine Fülle, bin ich arm – der Reichtum mein,
    
in der Unruh – meine Stille, in der Nacht – mein heller Schein.
    
Drum in seinen Liebesarmen darf ich ruhen immerdar,
    
unterm Schatten seiner Flügel bin ich sicher Jahr um Jahr.


Gott sei mit dir

Lieder-Ermutigung

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"Gott sei mit dir"! ist ein Segenslied von Hans-Joachim Eckstein. Dieses Lied hat eine wunderbare, zuversichtlich tragende Melodie, die einzigartig mit dem besonderen Text zusammen harmoniert.

Gott sei mit dir! Hier klicken!

Der Heiland kommt

Lobgesänge aus alter Zeit

Vor mehr als 200 Jahren dichtete der Bauer Michael Hahn (1758-1819) dieses
hochaktuelle Lied:'
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"Der Heiland kommt, o Freudenwort". Nach ihm wurde später die Michael Hahn`sche Gemeinschaft benannt.

Melodie: Mein Glaub ist meines Lebens Ruh

  1. Der Heiland kommt, o Freudenwort! Posaunet es von Ort zu Ort.
    Sagt's allen den Gemeinen! Nun kommt er bald, denn er ist nah,
    Noch um ein Kleines, ist er da, zur Freude all der Seinen.
    Zum Schrecken nur der Feinde Heer, das immer wünscht: Wenn er nicht wär!
  2. Der Heiland kommt, man fühlt es schon, man hat den Vorschmack schon davon,
    Ihn fühlen Geistessinnen. Der Feigenbaum zeigt manches Blatt.
    Wer Freude an dem Sommer hat, kann ihn daran erkennen.
    Komm doch, o Herr, ruft seine Braut, an manchen Orten überlaut.
  3. Und wen dann kommt ein Schauer an, dass er es kaum ertragen kann,
    Das Hallen der Posaunen, in solchem muss es gut nicht stehn,
    Ein Christ freut sich, den Herrn zu sehn mit heiligem Erstaunen.
    Ein Freudenschauer geht durch ihn und reißet ihn fast zu ihm hin.
  4. Herr Jesu, komm! Denn dein Geruch zieht mich, dass ich noch stärker such,
    Ob du bald möchtest kommen! Ich bin jetzt von der Sache dein,
    Doch so noch nicht, wie es soll sein - so völlig eingenommen.
    Ach, nimm mich vollends völlig ein, dass ich, bereitet, warte dein!


Wer unterm Schirm des Höchsten sitzt

Lieder-Ermutigung

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Das Lied "Wer unterm Schirm des Höchsten sitzt" wurde vor wenigen Jahren auf einer Hochzeit vom Familienchor vorgetragen. Als Erinnerung bekam das Brautpaar einen besonderen Schirm. Die Dichtungsgrundlage ist der 91. Psalm, der wie für unsere Tage verfasst wurde.

Wer unterm Schirm des Höchsten sitzt. Hier klicken! (Interpretation von Layna)

Solang ich hier noch walle

Lobgesänge aus alter Zeit
Dieses eindrückliche Lied "Solang ich hier noch walle" wurde von Philipp Friedrich Hiller (1699-1769) gedichtet. Man nannte ihn auch den Gnadensänger. In diesem Lied nimmt er uns mit in eine kindliche Abhängigkeit von unserem Herrn.
Die biblische Textgrundlage dieses Liedes steht in Ps 119:94 "Ich bin dein, hilf mir."

Melodie: Ach bleib mit deiner Gnade

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  1. Solang ich hier noch walle, Soll` dies mein Seufzer sein; Ich sprech` bei jedem Falle:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  2. Wenn ich am Morgen wache und schlafe abends ein, Befehl ich Gott die Sache:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  3. Geh ich an die Geschäfte, Bitt ich, dass sie gedeih`n, Ihn um Verstand und Kräfte:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  4. Will sich mein Fleisch vergehen, Betrogen von dem Schein, So halt ich an dem Flehen:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  5. Wenn mich die Sünden kränken, So kann ich noch allein An den Versühner denken:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  6. Fühl ich mich schwach im Beten, Und ist mein Glaube klein, Soll mich sein Geist vertreten:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  7. Wenn ich in Leidenstagen Bei seiner Rute wein`, So will ich kindlich sagen:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  8. Will Satan mich berauben, Und macht die Welt mir Pein, Ruf` ich getrost im Glauben:
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  9. Macht auch mein Herz mir Grauen, Der Herr sei nicht mehr mein, So seufz ich voll Vertrauen,
    Herr, hilf mir, ich bin dein!
  10. In meinen letzten Stunden Schätz ich mich heil und rein Durch meines Heilands Wunden;
    ER hilft mir, ich bin sein!


Berge mich in deinem Arm

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Lieder-Ermutigung

Mitten im Sturm mit dem Lied: "Berge mich in deinem Arm"
Wir erleben Stürme in Form von Naturgewalten, der momentanen Kathastophe, die sich anbahnt, Stürme durch Schicksalsschläge, in Beziehung und in unserer Seele.
Unser größtes Glück - Jesus ist da
Hier dieses eindrückliche Lied mit Zeugnis von Michael Stahl vom 15.03.2020
1. Version Lied mit Zeugnis
2. Version Lied mit Textpräsentation

Kommt, Kinder laßt uns gehen

Lobgesänge aus alter Zeit

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"Kommt Kinder laßt uns gehen" ist ein altes Himmels-Pilgerlied von Gerhard-Teestegen (1697-1769).
In diesem passenden Lied für unsere Zeit geht es um Loslassen des Irdischen und um eine große Liebe zu unserem himmlischen Vater und den Glaubensgeschwistern mit dem Zielblick nach der himmlischen Heimat.

Melodie: Ich will, solang ich lebe

1.Kommt, Kinder, laßt uns gehen, Der Abend kommt herbei;
Es ist gefährlich stehen In dieser Wüstenei.
Kommt, stärket euren Mut, Zur Ewigkeit zu wandern
Von einer Kraft zur andern; Es ist das Ende gut.

2. Es soll uns nicht gereuen Der schmale Pilgerpfad;
Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat.
Kommt, folgt und trauet dem; Ein jeder sein Gesichte
Mit ganzer Wendung richte ganz nach Jerusalem.

3. Der Ausgang der geschehen, Ist uns fürwahr nicht leid;
Es soll noch besser gehen Zur stillen Ewigkeit.
Ihr Lieben, seid nicht bang, Verachtet tausend Welten,
Ihr Locken und ihr Schelten, Und geht nur euren Gang.

4. Gehts der Natur entgegen, So geht’s gerad und fein;
Die Fleisch und Sinnen pflegen, Noch schlechte Pilger sein.
Verlaßt die Kreatur Und was euch sonst will binden;
Laßt gar euch selbst dahinten, Es geht durchs Sterben nur.

5. Man muß wie Pilger wandeln, Frei, bloß und wahrlich leer;
Viel sammeln, halten, handeln Macht unsern Gang nur schwer.
Wer will, der trag sich tot; Wir reisen abgeschieden,
Mit wenigem zufrieden; Wir brauchens nur zur Not.

6. Schmückt euer Herz aufs beste, Weit mehr als Leib und Haus;
Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus:
Gemach bringt Ungemach; Ein Pilger muß sich schicken,
Sich dulden und sich bücken Den kurzen Pilgertag.

7. Ist gleich der Weg gar enge, So einsam, krumm und schlecht.
Der Dornen rings in Menge, Und manches Kreuze trägt;
Es ist doch nur ein Weg: Laß sein! wir gehen weiter,
Wir folgen unserm Leiter, Und brechen durchs Geheg.

8. Kommt, Kinder, laßt uns gehen, Der Vater gehet mit;
Er selbst will bei uns stehen bei jedem sauren Tritt;
Er will uns machen Mut, Mit süßen Sonnenblicken
Uns locken und erquicken; Ach ja, wir haben’s gut!

9. Kommt, Kinder, laßt uns wandern, Wir gehen Hand an Hand;
Eins freuet sich am andern In diesem wilden Land.
Kommt, laßt uns kindlich sein, Uns auf dem Weg nicht streiten;
Die Engel selbst begleiten Als Brüder unsre Reihn.

10. Sollt wo ein Schwacher fallen, So greif der Stärkre zu;
Man trag, man helfe allen, Man pflanze Lieb und Ruh.
Kommt, bindet fester an; Ein jeder sei der Kleinste,
Doch auch wohl gern der Reinste Auf unsrer Liebesbahn.

11. Kommt, laßt uns munter wandern, Der Weg kürzt immer ab;
Ein Tag, der folgt dem andern, Bald fällt das Fleisch ins Grab.
Nur noch ein wenig Mut, Nur noch ein wenig treuer,
Von allen Dingen freier, Gewandt zum ew’gen Gut!

12. Es wird nicht lang mehr währen, Halt noch ein wenig aus;
Es wird nicht lang mehr währen, So kommen wir nach Haus;
Da wird man ewig ruhn, Wenn wir, mit allen Frommen,
Daheim zum Vater kommen; Wie wohl, wie wohl wird’s tun!

13. Drauf wollen wir’s denn wagen, Es ist wohl wagenswert
Und gründlich dem absagen, Was aufhält und beschwert.
Welt, du bist uns zu klein; Wir gehn durch Jesu Leiten
Hin in die Ewigkeiten:

Es soll nur Jesus sein.