Die Weisheit Gottes

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Von Daniel Muhl

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- Einführende Gedanken zur Weisheit
- Ursprung und Grund der Weisheit
- Die Weisheit und ihre Bedeutung
- Wozu es Weisheit braucht
-
- Die Weisheit Gottes
- Die Eigenschaften der Weisheit
- Die Auswirkungen der Weisheit
- Wie verhält sich die Weisheit?
-
- Wie erhält man Weisheit?
- Das Denken und die Weisheit
- Wo es an Weisheit mangelt
- Unterschiedliche Weisheiten
- Die Weisheit (MP3-Vorträge)

Was sagt die Bibel über die Weisheit Gottes?

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Bibeltext und erste Gedanken

Paulus stellt die Weisheit Gottes in einen sehr interessanten Zusammenhang und schreibt den Korinthern Folgendes:

  • 1Kor 1:17-31 - Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen: nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. 18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: «Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen.» 20 Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten. 22 Und weil denn Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, 23 predigen [wir] Christus als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit; 24 den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen. 26 Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; 27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. 28 Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichte mache, 29 dass sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Aus ihm aber [kommt es, dass] [ihr] in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung; 31 damit, wie geschrieben steht: «Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!»

In diesem Text stellt Paulus die Weisheit Gottes, der Weisheit der Weisen gegenüber! Gleichzeitig positioniert er das Evangelium und das Kreuz in den Mittelpunkt. Gott hat auch die Weisheit dieser Welt (gr. kosmos, +2889; geschmückte Erde) zunichte gemacht. Dies ist für viele noch nicht erkennbar, weil die Weisen dieser Welt den Inhalt der Weisheit Gottes noch nicht erkannt haben. Gott hat den Inhalt Seiner Weisheit ganz bewusst verborgen (1Kor 2:7)! Warum Er dies gemacht hat, versuche ich später noch zu erklären.
Die Aussagen des Apostels über die weltliche Weisheit erzeugen zwei grundsätzliche Fragen:

  1. Was beinhaltet weltliche Weisheit?
  2. Warum lässt Gott es nicht zu, dass man auch durch die kosmische Weisheit ans Ziel gelangt?

Die kosmische Weisheit

Paulus redet von einer weltlichen Weisheit (1Kor 3:19). Sie ist in den Augen Gottes eine Torheit! Warum das so ist, soll nachfolgend aufgezeigt werden. Im Weiteren ist auch von einer fleischlichen Weisheit die Rede (2Kor 1:12). Gebote und Lehren von Menschen haben einen Schein der Weisheit ( Kol 2:22-23), doch sie entsprechen nicht der göttlichen Weisheit.
Bittere Eifersucht, Eigennutz und Streitsucht bezeichnet Jakobus als eine irdische, seelische und dämonische Weisheit (Jak 3:14-16). Doch auf diese dämonische Weisheit möchte ich jetzt nicht näher eingehen.

Alle Menschen erkennen, dass die Welt von Hass und Bosheit durchsetzt ist und fast alle möchten die Welt verbessern. Dabei gibt es unzählig viele Lösungsansätze. Viele versuchen die Welt mit Geboten, Gesetzen und Vorschriften zu verbessern. Etliche sind davon überzeugt, dass, wenn sich alle an die Regeln halten würden, die Welt viel besser werden würde. Aber trotz der Strafen der Justiz, wird die Menschheit nicht besser und je mehr Gesetze gemacht werden, desto mehr werden alle – oft auch unwissend – zu Gesetzesübertretern. Das hat den unheimlichen Nebeneffekt, dass sich immer mehr Leute daran gewöhnen, Gesetzesübertreter zu sein. Manchmal überschneiden sich einzelne Vorschriften sogar so sehr, dass man – egal welche Handlungsweise man wählt – in jedem Fall zu einem Gesetzesübertreter wird.
Selbst wenn man alle Gesetze und Gebote der Menschen einhalten könnte, wäre das noch lange kein Garant dafür, dass die menschliche Gemeinschaft auch liebevoll, harmonisch und befriedigend zusammen leben würde. Infolgedessen haben viele Menschen den Eindruck, dass es auch noch religiöse und philosophische Weisheiten benötigt, um die Gesellschaft zu optimieren.
Da haben wir aber zuerst einmal das Problem, einer unzählbaren Flut an religiösen und philosophischen Weisheiten! Wer vermag diese Fülle zu ordnen und ihnen die richtigen Prioritäten zu verleihen? Es ist letztlich eine unlösbare Aufgabe und dazu kommt noch, dass sich die „unzähligen Geister“ wohl nie freiwillig auf die „eine Weisheit“ einigen können. Das hat zur Folge, dass letztlich jeder seine eigenen Weisheiten zusammenmixt. Doch unserer subjektiven sowie beschränkten Erfahrung und unserer limitierten Intelligenz wird es nicht möglich sein, auf diesem Weg „die wahre Weisheit“ zu finden.

Wenn es eine wahre Weisheit gibt, dann kann sie uns nur derjenige vermitteln, der Ewigkeitserfahrung hat und letztendlich auch nur die Person, die den Menschen geschaffen hat und ihm seine Bestimmung gab!

Obwohl es auf dieser Welt unzählige Philosophien, Religionen und Weisheiten gibt, so haben sie wahrscheinlich alle folgende Gemeinsamkeit:

Durch das Kennenlernen, Beachten sowie Erstreben und Praktizieren der entsprechenden Religion oder Weisheit, wird versprochen irgendwann einmal das Ziel, das Paradies oder das Nirwana zu erreichen! Dabei geht es letztlich immer um die eigenen Anstrengungen; auch in der „christlichen Religion“! Für mich ist das Evangelium Gottes etwas anderes als die christliche Religion! In der „christlichen oder jüdischen Religion“ versucht man sich ebenfalls durch eigene Leistungen zu retten und zum ewigen Leben zu kommen!

Alle Geschöpfe, die auf dieser „Schiene“, bzw. mit diesen Weisheiten, erlöst werden wollen, werden früher oder später daran scheitern! Alle ihre Weisheiten werden an einem Punkt versagen. Man kann in den kosmischen Weisheiten so weit fortschreiten wie man will, man wird aus sich selbst heraus, nie das wahre göttliche Leben erzeugen können. Alle werden einmal mit ihrer Weisheit ans Ende kommen!
Alle, die durch die „christliche oder jüdische Religion“ das Ziel erreichen wollen und ehrlich zu sich selbst sind, werden merken: „Je weiter ich in der Weisheit und Erkenntnis fortschreite, desto weiter entfernt sich das Ziel von mir!“ Auch sie kommen mit ihren eigenen Bestrebungen an ihr Ende! Sie werden ebenfalls wie der Apostel Paulus rufen:

  • Röm 7:24 - Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? - 

Gemäß Definition von Wikipedia wird der Begriff Religion wie folgt erklärt:

Von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“

Unter jüdischer oder christlicher Religion definiere ich eine Lehre, welche die eigene fromme Leistung als Voraussetzung für die Erlösung und Errettung sieht und darum entspricht sie nicht dem Evangelium Gottes, sondern dem verkehrten Evangelium, wie Paulus dies im Galaterbrief erklärte (Gal 1:7). Warum aber wird uns keine Religion erlösen, retten und zum ewigen Leben führen können? Mit der Beantwortung dieser Frage kommen wir auch zwangsläufig in den Bereich der Weisheit Gottes!

Die Weisheit Gottes

Durch das Praktizieren einer Religion, in der man auf Vorschriften achtgibt und sich aus eigener Kraft bemüht, Stufe um Stufe höher zu steigen, versucht man bewusst oder unbewusst in das ewige Leben zu gelangen. Solches kann aber logischerweise nur in Verbindung mit dem Lebensgeber geschehen. Ohne eine vertrauensvolle Liebesbeziehung zum Erschaffer des Lebens gibt es kein dauerhaftes Leben! Und weil das so ist, wird jede kosmische Weisheit scheitern und an ihr Ende kommen.
Wer wirklich am Ende seiner Möglichkeiten angelangt ist, der hat dann die Möglichkeit die frohe Botschaft Gottes (das Evangelium) zu erfassen, die uns ganz klar Folgendes bezeugt:

  1. Ich, der Sohn Gottes, habe deine Schuld auf mich genommen (Joh 1:29).
  2. Ich bin Gott, dein Vater, der dich liebt und erlöst hat (Ps 103:4 / Offb 1:5).
  3. Mein Name lautet Jesus Christus und ich schenke dir die Gerechtigkeit aus Gott, indem du mir glaubst, bzw. eine vertrauensvolle Liebesbeziehung zu mir hast (Phil 3:9). Darum heißt es in den Psalmen auch: „Küsst den Sohn, dass er nicht zürne und ihr umkommt auf dem Weg (Ps 2:12)!
  4. Ich, der Sohn Gottes, habe eindringlich bezeugt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist (Joh 11:25)!“

Somit ist das Evangelium keine Religion, welche die Erlösung und das wahre Leben durch achtgeben auf irgendwelche Vorschriften oder durch eigene Anstrengung verspricht, sondern die Botschaft, dass Gott uns, durch eine Vertrauensbeziehung zum Ihm, die Erlösung und das wahre Leben schenkt!
Diese Tatsache ist so logisch und so einfach, dass sie für die besonders begabten und intellektuell hochstehenden Menschen vielfach sehr schwer anzunehmen ist! Für sie ist es geradezu eine Torheit, wie das Paulus auch schon bezeugen konnte (1Kor 1:18). Als überdurchschnittlich weise und wertgeschätzte Menschen, haben sie in unserer Gesellschaft so viel Anerkennung bekommen, dass sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mehr auf ihren Verstand vertrauen, als auf den Erschaffer des Menschen, da man diesen Schöpfer weder sehen, noch messen, noch wissenschaftlich nachweisen kann. Er lässt sich auch nicht mit dem menschlichen Verstand erfassen. Deshalb kommen viele zu dem Schluss, dass Gott vmtl. nur eine Erfindung von uns Menschen ist. Ganz nebenbei bemerkt: „Wenn Gott vom weisesten Menschen erfasst und begriffen werden könnte, wäre Er nicht Gott! Kein Geschöpf kann den Allmächtigen erfassen, sonst wäre der Allmächtige kleiner als jenes Geschöpf!
Aber ganz egal wie intelligent und weise ein Mensch oder ein Engel ist; seine Weisheit kommt irgendwann einmal ans Ende und er wird kapitulieren (Ps 107:27). Der allmächtige Gott hat ihnen durch Paulus prophezeit:

  • 1Kor 1:19 - «Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen.» 

Warum macht Gott das?

  1. Wenn jemand ohne eine Vertrauensbeziehung zu Seinem Schöpfer weise zu sein meint, dann hat seine Weisheit zwangsläufig einen Systemfehler, der früher oder später offenbar wird!
  2. Wenn jemand, durch eigenes Vermögen eine bleibende Weisheit schaffen könnte, dann hätte er etwas zum Rühmen, aber vor Gott wird sich kein Fleisch je rühmen können (1Kor 1:29), weil alles, was wir sind und haben, ein Geschenk unseres Schöpfers ist! Hätte uns der Schöpfer die Intelligenz nicht geschenkt, könnten wir überhaupt nichts Tiefgründiges denken. Wie sollten wir uns vor Gott rühmen können, da Er uns doch alles geschenkt hat!
  3. Die weltliche Weisheit kann die Weisheit Gottes nicht begreifen, weil ihre Weisheit auf der subjektiven Erfahrung der Geschöpfe beruht und sich nicht auf das Wirken Gottes stützt!
  4. Die Weisen dieser Welt sind stolz auf ihre Erkenntnisse und tun so, als seien sie nicht auf Gott angewiesen. Mit diesem Verhalten schaufeln sie für ihre eigene Weisheit das Grab! Auch sie werden einmal kapitulieren!

Doch gerade die Kapitulation ist die ganz große Chance für einen Durchbruch! Wer dann vor dem Kreuz steht und erfassen kann, dass hier alles vollbracht wurde, findet hier die Gnade, die vergibt und neues Leben vermittelt! An diesem Punkt stirbt alles Eigene bzw. das von Gott Unabhängige! Da wo das Eigene gestorben und gleichzeitig eine Vertrauensbeziehung zum Lebensgeber entstanden ist, da entsteht neues Leben! Da wo man seine ganze Hoffnung nur noch auf die Gnade Gottes setzt, kommt es zur Rechtfertigung vor Gott (Lk 18:13-14). Da wo kosmische Weisheit aufhört zu existieren und an ihr Ende gekommen ist, da beginnt die Weisheit Gottes!
So hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt – in der das Evangelium verkündigt wird – die Glaubenden zu erretten (1Kor 1:21)! Um die Weisheit Gottes zu erläutern, braucht es keine weltliche Redeweisheit, im Gegenteil; die weltliche Redeweisheit macht das Kreuz Christi zunichte (1Kor 1:17) und vernebelt die Schönheit der Weisheit Gottes!
Die Juden fordern Zeichen (1Kor 1:22), weil sie aus dem Tanach (dem AT) wissen, dass der Messias Wunder und Zeichen tut! Aber die Zeichen, die Jesus Christus vollbrachte, konnten sie nicht akzeptieren, weil der „armselige Wanderprediger“ aus Nazareth nicht ihren Vorstellungen eines glorreichen Messias entsprach und weil Er ihre religiösen Bemühungen nicht anerkannte, sondern im Gegenteil; Er stellte ihre Position infrage und verurteilte ihre Motive zutiefst! Darum ist das Wort vom Kreuz für sie ein Ärgernis!
Die Griechen waren im Suchen nach Weisheit und in ihrem philosophischen Wissen sehr weit fortgeschritten. Durch ihre Philosophen haben sie zum Teil, hoch komplexe Zusammenhänge erkannt und das hat sie auch sehr weit gebracht, wenn wir z. B. an Alexander den Großen denken, der von Aristoteles unterrichtet wurde. Die Philosophen kamen durch sehr komplexe Denkvorgänge zu ganz beachtlichen Erkenntnissen, auf die sie naturgemäß sehr stolz waren. Da erstaunt es auch nicht, wenn Paulus schreiben muss, dass die Botschaft vom Kreuz für die Nationen eine (absolute) Torheit war und noch ist (1Kor 1:23).
Für die Gläubigen, die von Gott berufen worden sind, ist das Wort vom Kreuz, das den Christus in den Herzen der Menschen groß macht, Gottes Weisheit und eine Gotteskraft (1Kor 1:24)! Es wird den Gläubigen deshalb eine Gotteskraft, weil sie durch ihre Gottesbeziehung mit der größten Kraft im ganzen Universum verbunden sind. Allerdings wirkt sich diese Kraft besonders da stark aus, wo der Einzelne schwach geworden ist!
Die Einfachheit des Evangeliums – das für alle Außenstehenden eine Torheit ist – bezeichnet Paulus als das „Törichte Gottes“, das noch weiser ist, als die Menschen und das Schwache Gottes, das noch stärker als die Menschen ist (1Kor 1:25). Diese sensationelle Tatsache hat den wunderbaren Nebeneffekt, dass die liebende Erlösungstat Jesu Christi am Kreuz von Golgatha von jedem Kleinkind und auch von den „Armen im Geiste“ erfasst werden kann. Der Schöpfer aller Menschen hat das Heil und die Rettung nicht so kompliziert gemacht, dass es nur von den intellektuell hochstehenden Personen erfasst werden kann. Eigentlich wäre es ja auch ungerecht, wenn Gott vielen Menschen zu wenig Intelligenz gegeben hätte, um Seine Erlösungstat erfassen zu können!
Die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ zum Beispiel, ist einerseits so einfach, dass es jedes Kleinkind verstehen kann und andererseits enthält es größte Geheimnisse, die sich selbst den Theologieprofessoren nicht erschließen, wenn es ihnen der Geist Gottes nicht offenbart!
Darum lässt Gott die Privilegierten dieser Welt in vielen Fällen zuerst einmal „ins Leere laufen“, um mit den Törichten, den Unedlen und den Schwachen dieser Welt Heilsgeschichte zu machen! Deshalb schreibt Paulus weiter:

  • 1Kor 1:26-28 - Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; 27 sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. 28 Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichte mache!

So ist für die Gläubigen Christus zur Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Erlösung geworden!

Das was uns Paulus in diesem Text mitteilen will, könnte man grafisch auch wie folgt darstellen:

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Weitere Stellen zur Weisheit Gottes

Durch wen wird die Weisheit Gottes offenbar?

  1. In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit (Kol 2:3).
  2. Durch die Gemeinde wird den Mächten und Gewalten im Himmel die buntfarbige Weisheit Gottes kundgetan (Eph 3:10).

Was tat die Weisheit Gottes?

  1. Die Weisheit Gottes hat sich im Geheimnis verborgen (1Kor 2:7).
  2. Sie sandte Propheten und Apostel, von welchen etliche verfolgt und getötet wurden (Lk 11:49).
  3. Die unbegreiflichen Wege und Gerichte Gottes, die Er mit allen Seinen Geschöpfen geht und die in der Erbarmung aller endet, kommen durch die Weisheit Gottes zustande (Röm 11:32-36).

Was geschieht durch die Weisheit Gottes?

  1. Der Geist der (göttlichen) Weisheit schenkt eine Offenbarung, um so den Christus zu erkennen (Eph 1:17) und darum bittet Paulus in seinen Gebeten auch darum, dass die Brüder mit aller (göttlichen) Weisheit erfüllt werden (Kol 1:9). Dazu gehört, dass jeder Mensch in all dieser Weisheit gelehrt wird (Kol 1:28).
  2. Sie wird auch als die „Weisheit von oben“ bezeichnet und ist lauter, friedvoll, milde, folgsam, unparteiisch, voller Barmherzigkeit und guter Früchte sowie ungeheuchelt (Jak 3:17).


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