Der richtige Umgang mit Angst und Panik

Aus Bibelwissen
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Von Daniel Muhl

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Die Ereignisse überstürzen sich und die allgemeine Angst nimmt zu. Unsere Gesellschaft leidet an vielen Dingen! Die Angst vor einer Epidemie, Einsamkeit, Depressionen, Sinnlosigkeit greifen um sich. Der Umgangston in der Kommunikation verschärft sich und die Lieblosigkeit nimmt immer mehr Raum ein!

Wenn dann die wirtschaftlichen und politischen Spannungen zunehmen und eine drohende Seuche im Anmarsch ist, dann ist unsere Psyche schon ziemlich überfordert.
Nicht selten entsteht in uns dann ein emotionales Gefühlschaos! Eine handfeste Depression kann die Folge sein. Daraus ergibt sich natürlich die ganz wichtige Frage: "Wie soll ich damit umgehen, damit ich nicht ganz den Boden unter meinen Füßen verliere?"

Wie soll ich mit meinem "Gefühlscocktail" umgehen?

Emotionale Turbulenzen bei Gottesmännern

Die Nöte unserer Gesellschaft sind zahlreich: Zukunftsängste, psychische Erschütterungen, Frustrationen, Schuldgefühle, Trauer, Verzweiflung und viele unbeantwortete Fragen! Alle diese Dinge können in uns einen "Gefühlscocktail" auslösen, der nur schwer auszuhalten ist! Schlaflose Nächte und eine sinkende Lebensmotivation sind dann manchmal die Folge.

So ähnliche Zustände beschreibt uns auch die Bibel. Die Propheten des allmächtigen Gottes hatten ebenfalls mit diesen Zuständen zu kämpfen! Denken wir nur an Elia oder Jeremia. In 1Kö 19:4 lesen wir von Elia: Da wünschte er sich, sterben zu können, und sagte:

  • "Es ist genug. Nun, HERR, nimm mein Leben hin! Denn ich bin nicht besser als meine Väter."

Elia verspürte überhaupt keine Motivation mehr, weiter zu leben! Er war emotional am Ende! Aus Angst vor der Götzendienerin Isebel rannte er um sein Leben; und das unmittelbar nach seinem machtvollen Auftreten auf dem Berg Karmel, wo das ganze Volk bekannte, "Der HERR (Jahweh) ist Gott!" und wo er alle Propheten des Baal tötete (1Kö 18).
Wenn man sich die ganze Situation vor Augen hält, dann lässt sich bei Elia auch eine Berg- und Talfahrt der Gefühle feststellen! Zuerst ein segensreiches Wirken, dann ein feuriger Eifer, anschließend eine unbeschreibliche Angst, die zur Flucht führt und zum Schluss vmtl. das Gefühl, ein Versager zu sein!
Ich denke, wir können auch an dieser Stelle einen schrecklichen Gefühls-Cocktail ausmachen.

Bei Jeremia sehen wir ebenso eine sehr große Verzweiflung! Von ihm lesen wir in Jer 20:7-9:

  • "HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich. 8 Denn sooft ich rede, muss ich schreien, «Gewalttat» und «Zerstörung» rufen; denn das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag. 9 Und sage ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen reden, so ist es in meinem Herzen wie brennendes Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen. Und ich habe mich [vergeblich] abgemüht, es [weiter] auszuhalten, ich kann nicht [mehr]!"

Jeremia hatte ein handfestes Burnout und sein Auftrag als Prophet Gottes, war für ihn kaum mehr auszuhalten! In seiner Verzweiflung geht Jeremia so weit, dass er den Tag seiner Geburt (Jer 20:14) und sogar den Geburtshelfer, bzw. den Arzt, verfluchte, weil jener den Jeremia nicht schon im Mutterleib tötete, bzw. abtrieb (Jer 20:15-17)!
Was sind das für krasse Worte und was ist das für ein "Umgangston" mit Gott?

Auch Hiob verfluchte den Tag seiner Geburt (Hi 3:1-3) und Jona bittete den Herrn, Er möge seine Seele von ihm nehmen (Jon 4:3). Er traute sich sogar, seinem Gott zu sagen:

  • Mit Recht bin ich zornig bis zum Tod! (Jon 4:9b)

Alle diese Gottesmänner waren absolut "lebensmüde" und ich wage zu behaupten, dass wenn Gott Seine Hand nicht über ihnen gehalten hätte, sie ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt hätten.

Wie gingen die Menschen in der Bibel mit ihren Gefühlsschwankungen um?

Große psychische Nöte von "gläubigen Menschen" sind also nichts Neues unter der Sonne. Auch Jakobus macht auf diesen Umstand aufmerksam, wenn er schreibt:

  • Jak 5:17 - Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge; da gab es drei Jahre und sechs Monate hindurch keinen Regen auf Erden

Wenn wir oder unsere Mitmenschen mit einem schrecklichen Gefühlscocktail zu kämpfen haben, dann lohnt es sich auf jeden Fall, einmal genauer darauf zu schauen, wie die Menschen der Bibel mit diesen Nöten umgegangen sind! Elia, Jona und Jeremia hatten keinen Seelsorger und die Freunde Hiobs machten seine Not nur noch größer! Auch David - der aus meiner Sicht, zwischenzeitlich auch an Depressionen litt - fand bei Menschen kaum Trost!

Den richtigen Umgang mit Gefühlsschwankungen finden wir an vielen Stellen in der Bibel! Die Psalmen sind das ideale Gebetsbuch dafür. Wörtlich müsste man die Psalmen mit "Lobpreisungen" übersetzen und wenn wir das hören, dann denken wir vielleicht zuerst an Menschen, die aus einer großen Glückseligkeit heraus ihren Gott loben. Wir denken an solche, die Gottes Wunder, Seinen Frieden und Seine Rettung erfahren durften. Das trifft natürlich bei etlichen Psalmen zu.
Aber wenn wir genau hinschauen, dann entdecken wir auch viele Psalmgebete, die aus einer ganz großen Verzweiflung heraus gesprochen, bzw. aufgeschrieben wurden. Die beschriebene Not ist manchmal so groß, dass man bei dem einen oder anderen Ausspruch eine ganz große Verzweiflung ausmachen kann. Ich denke da z. B. an folgende Aussagen:

  • Ps 6:2-4 - HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich nicht in deinem Grimm! 3 Sei mir gnädig, HERR, denn ich bin welk; heile mich, HERR, denn meine Gebeine sind bestürzt. 4 Meine Seele ist tief bestürzt. Aber du, HERR, bis wann -?

In Vers 7 schreibt David weiter:

  • Ps 6:7 - Müde bin ich durch mein Seufzen; die ganze Nacht schwemme ich mein Bett, mache mit meinen Tränen mein Lager zerfließen.

Noch vier weitere Beispiele:

  • Ps 22:15 - Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen in meinem Inneren. (David)
  • Ps 31:10 - Sei mir gnädig, HERR, denn ich bin in Bedrängnis; vor Gram verfällt mein Auge, meine Seele und mein Leib. (David)
  • Ps 42:4 - Meine Tränen sind mein Brot geworden Tag und Nacht, da man den ganzen Tag zu mir sagt: Wo ist dein Gott? (Söhne Korachs)
  • Ps 143:4 - Mein Geist ermattet in mir, mein Herz ist erstarrt in meinem Innern. (David)

Diese Worte beschreiben einen schrecklichen Zustand der Seele. Ich frage mich ernsthaft, ob Menschen, die noch nie eine Depression oder eine sehr große Verzweiflung erlebt haben, solche Sätze authentisch und glaubhaft aufschreiben konnten. Ich glaube nicht!
Wir sehen hier Aussprüche von Menschen, die sich in tiefster seelischer Not befanden und die von einer großen Verzweiflung geplagt wurden.
Auch Paulus schrieb von einer großen Verzweiflung, bzw. Ausweglosigkeit (ἐξαπορηϑῆναι = äxaporethenai):

  • HSN 2Kor 1:8 - Wir wollen euch nämlich, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Bedrängnis, die uns in der [Provinz] Asia widerfahren ist: Über den Maßen, über [unser] Vermögen hinaus, drückte uns die Last, sodass wir sogar am Leben verzweifelten.

Bei den Psalmgebeten fällt mir zuerst einmal Folgendes auf:

  1. Die Psalmbeter bringen alle ihre Gefühle, bzw. ihre Gemütsbewegungen vor Gott, d. h. sie sprechen alles aus, was sie empfinden. Vor Gott gibt es keine Tabuthemen. Vor Ihm können wir unsere gesamte Gefühlslage ausbreiten. Sei das unsere Enttäuschung, Verzweiflung, Klage, Wut, Bitterkeit und sogar der Wunsch sterben zu wollen! Wer diese Dinge in erster Linie mit Gott bespricht, hat schon einmal den richtigen Weg eingeschlagen!
  2. Persönlich glaube ich auch, dass das Aufschreiben dieser Klagen und der eigenen Gefühlswelt eine sehr große Hilfe sein kann. Bereits durch das Formulieren des eigenen Zustandes klärt sich in der Seele das eine oder andere schon auf. Das Aufschreiben und Formulieren "entschlackt" die Psyche ein stückweit. Es ist mir schon des Öfteren passiert, dass ich infolge meiner chaotischen Gefühlslage, etliche Fragen meines Herzens aufschrieb und mir danach einiges klarer wurde. Dabei hat sich mein Gefühls-Tohuwabohu schon etwas geordnet.
  3. Wenn wir die Psalmen mit ganzem Herzen laut beten, dann sprechen wir bewusst oder unbewusst unserer Psyche zu! Damit füllen wir unsere Seele mit Wort Gottes! Wir lernen dabei auch immer mehr, so zu beten, wie es uns die Bibel aufzeigt!
  4. Ein ganz wesentlicher Aspekt in den Klagen der Psalmbeter ist das Sich-erinnern an die Zusagen, bzw. Verheißungen Gottes. Immer wieder entdecken wir das Phänomen, dass sich die Psalmisten mitten im Klagegebet an die Zusprüche Gottes erinnern. Man könnte auch sagen: "Sie sprechen sich die Verheißungen Gottes selbst zu; sie trösten und ermahnen ihre eigene Seele!" Auch dazu möchte ich Sätze zitieren, die wir in den Textabschnitten finden, in denen wir auch die Klagen gelesen haben.

Jeremia baute zwischen der Aussage, "ich kann nicht mehr" und "dem Verfluchen seines Geburtstages" folgende Sätze ein:

  • Jer 20:11-13 - Aber der HERR ist mit mir wie ein gewaltiger Held, darum werden meine Verfolger hinstürzen und [mich] nicht überwältigen. Sie werden völlig zuschanden werden, weil sie nicht verständig gehandelt haben: eine ewige Schande, die nicht vergessen wird. 12 Und du, HERR der Heerscharen, der du den Gerechten prüfst, Nieren und Herz siehst, lass' mich deine Rache an ihnen sehen! Denn dir habe ich meine Rechtssache anvertraut. 13 Singt dem HERRN, lobt den HERRN! Denn er hat die Seele des Armen errettet aus der Hand der Übeltäter.

Nach oder vor seiner seelischen Zustandsbeschreibung (die alles andere als einfach war) baut David auch folgende Sätze ein:

  • Ps 6:10 - Der HERR hat mein Flehen gehört; mein Gebet nimmt der HERR an.
  • Ps 22:22-23 - Rette mich aus dem Rachen des Löwen und von den Hörnern der Büffel! Du hast mich erhört. 23 Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben.
  • Ps 31:3-4 - Neige zu mir dein Ohr, eilends errette mich! Sei mir ein Fels der Zuflucht, ein unzugängliches Haus, mich zu retten! 4 Denn mein Fels und meine Festung bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich!

In Ps 143 beschreibt David, wie er sich mit ganzer Kraft auf den HERRN konzentriert und nach Seiner Hilfe sucht:

  • Ps 143:6 - Zu dir breite ich meine Hände aus. Gleich einem lechzenden Land [schmachtet] meine Seele nach dir! //

In Ps 42 sprechen sich die Söhne Korachs selbst zu, bzw. ermahnen sich selbst:

  • Ps 42:12 - Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und was stöhnst du in mir? Harre auf Gott! - denn ich werde ihn noch preisen, das Heil meines Angesichts und meinen Gott.

Aus diesen Textpassagen wird ersichtlich, wie der von Gott geprägte Geist des Menschen, seiner eigenen Seele zuspricht! Der Geist eines gläubigen Menschen darf vom Wort Gottes und vom Heiligen Geist geprägt sein (auch durch Gebet und Gemeinschaft mit Brüdern und Schwestern). Je mehr sich ein Christ diesem positiven Einfluss aussetzt, desto mehr kann sein Geist der eigenen Seele zusprechen, weil er selbst von Gott gelehrt und gestärkt ist!

Die Seelsorge durch geistgeführte Christen ist eine wertvolle Hilfe! Doch die Seelsorge an sich selber, ist ebenfalls sehr wichtig! Ich habe den Eindruck, dass die Seelsorge an sich selbst – wie das die Söhne Korachs machten (Ps 42:12) – in vielen Fällen vernachlässigt wird. Wahrscheinlich unter anderem deshalb, weil sie kaum im Bewusstsein der Christen vorhanden ist und weil man den eigenen Geist zu wenig auf das Wort Gottes, das Gebet und die Gemeinschaft fokussiert hat!
Eigentlich sollte unser Geist so von Gott geschult sein, dass er in der Lage ist, die eigene Seele zu trösten und zu ermahnen! Das ist dann Seelsorge an sich selbst!

Natürlich brauchen viele Menschen auch Hilfe von außen. Natürlich darf ein "darniederliegender Mensch" die Hilfe von einem Psychiater oder Seelsorger in Anspruch nehmen. Das ist besonders auch dann nötig, wenn der eigene Geist noch nicht oder zu wenig von Gott und Seinem Wort geschult ist.

Wie sollen wir mit unserer Angst umgehen?

Die Angst und die Panik verdoppelt die Not und das Leid. Krankheit kann je nach Schwere, eine ganz große Not sein. Viele Menschen sterben an Krebs und der Sterbeprozess ist manchmal mit vielen Schmerzen verbunden und deshalb auch sehr schwer. Dieses Schicksal ist alles andere als einfach und in Deutschland betrifft es fast jeden Dritten! Wer ein Leben lang große Angst vor Krebs hatte und dann auch Krebs bekommen hat, hat wesentlich mehr gelitten, als wenn er ohne Angst Krebs bekommen hat! Wenn er keinen Krebs bekommt, hat er sich umsonst geängstigt!
In der Krankheit gilt dasselbe: Wenn jemand als Krebspatient unheimliche Angst vor den Schmerzen hat und sie dann auch wirklich bekommt, hat er mehr gelitten, als wenn er ohne Sorge in die Schmerzen kommen muss. Wenn er mehr oder weniger ohne Schmerzen sterben darf, dann hat der Ängstliche umsonst gesorgt und hat sich selbst ein Leiden aufgeladen, dass gar nicht nötig gewesen wäre!

Jesus Christus sagte dazu ganz einfach:

  • HSN Mt 6:34 - Macht euch also keine Sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen; genug ist [jedem] Tag seine eigene Plage.

Jesus verspricht uns kein Leben ohne Plage, aber Er gibt uns einen Rat, der unserer Seele sehr behilflich ist und der uns das Leben wesentlich erträglicher macht!
Das Vertrauen auf Gott (der biblische Glaube) spielt in Bezug auf Angst und Panik eine ganz entscheidende Rolle! Wer wirklich glaubt, dass denen, die Gott lieben, "alle Dinge zum Guten zusammenwirken müssen" (Röm 8:28), der kann auch ganz gelassen in die Zukunft blicken! Er hat die tiefe Gewissheit, dass Gott für jeden Tag genau das gibt, was wir brauchen; auch in einer Krankheit oder in existentiellen Nöten! Durch diesen Glauben vermag man alles zu ertragen. Paulus bezeugte deshalb:

  • HSNPhil 4:11-13 - [Das heißt] nicht, dass ich so rede, weil ich Mangel leide; denn ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, in welchen [Umständen] ich mich [auch] befinde. 12 Ich weiß [was es bedeutet], erniedrigt zu sein, und weiß [was es heißt], Überfluss zu haben; in alles und jedes bin ich eingeweiht: [Ich kann] satt sein und hungern, [ich kann] Überfluss haben und Mangel leiden. 13 Alles vermag ich in dem, der mir Kraft gibt.

Glauben wir wirklich, dass Gott es gut mit uns meint? Vertrauen wir auch darauf, wenn wir unter einer Krankheit zu leiden haben? Da reicht es natürlich nicht aus, dass man einfach glaubt: es gibt einen Gott! Man muss auch darauf vertrauen, dass dieser Gott uns bedingungslos liebt; auch dann, wenn er uns Schweres zumutet!

Alle Menschen müssen sterben und die wenigen Menschen, die nicht sterben müssen, weil sie entrückt werden, durchlaufen vorher auch Sterbeprozesse, bzw. große Nöte! Eigentlich wissen wir, dass wir in unserem Leben mit Leid konfrontiert werden; aber manchmal tun wir so, als würde das nur die anderen betreffen!
In der Panik um den Corona-Virus, verhalten sich viele Menschen so, wie wenn sie nie sterben müssten. Natürlich kann man durch den Corona-Virus vielleicht früher sterben als normal. Aber wenn ein 85-jähriger durch den Corona-Virus stirbt, dann stirbt er vielleicht 2-3 Jahre "vorher"! Ist das dann schlechter, als wenn man drei Jahre später an einem Krebsleiden stirbt?
Ist es überhaupt besser, 90 Jahre alt zu werden, als mit 60 zu sterben? Ob es besser ist, kann eigentlich nur der Erschaffer des Menschen sagen! Wenn ich wählen könnte: Ich würde lieber mit 60 statt mit 90 sterben! Allerdings auch nur deshalb, weil ich weiß, dass ich durch die Vertrauensbeziehung zu meinem Schöpfer in das himmlische Paradies kommen darf. Hätte ich keine Vertrauensbeziehung zu Jesus Christus, dann würde ich natürlich 90 Jahre alt werden wollen. Aber auch dann ist es fraglich, ob die 30 zusätzlichen Jahre wirklich etwas gebracht haben! Haben sie etwas gebracht, wenn ich noch zusätzliche 30 Jahre das Leben genießen konnte? Ist Genießen Leben? Nein!

Nur "gesund sein und genießen" ist ein Pseudoleben! Wahres Leben ist eine Person und zwar derjenige, der das Leben erschaffen hat. Wahres Leben gibt es nur in einer Vertrauensbeziehung zu Dem, der das Leben ist! In dieser Vertrauensbeziehung zu Ihm habe ich das wahre Leben; auch wenn ich an Krebs sterbe, weil meine Seele sich an den Erschaffer von Himmel und Erde geheftet hat! Dann kann ich in Frieden sterben und das ist weit mehr, als wenn ich 90 Jahre alt wurde und immer gesund war und das Leben bis zum Schluss genießen konnte! Ganz einfach deshalb, weil das kein wirkliches Leben ist!

  • "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen (o. lehre uns zählen unsere Tage), auf dass wir ein weises Herz erlangen!"

sagte schon Mose in Ps 90:12! Wenn wir von Gott belehrt sind, dann werden wir weise und diese Weisheit schenkt uns auch in Zeiten der Panik eine Gelassenheit!
Gott belehrt uns meist so, dass wir mit offenem und suchendem Herzen Sein Wort lesen und studieren. Er belehrt uns auch durch die Gebetsgemeinschaft mit Ihm!

Es ist höchste Zeit, dass wir unser Gefäß (Herz) mit Öl (Heiligem Geist und Wort) füllen, damit wir es nicht kaufen müssen, wenn es zu spät ist (Mt 25:10)!


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